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Ein Drittel der Deutschen hat Angst <br>vor Altersarmut; Quelle Fotolia

Ein Drittel der Deutschen hat Angst
vor Altersarmut; Quelle Fotolia

Umfrage: 38 Prozent der Deutschen nutzen betriebliche Altersvorsorge

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Je nach Altersgruppe fallen die Zahlen, wie viele Menschen über den Arbeitgeber Geld mit Steuervorteil für den Ruhestand zurücklegen, höchst unterschiedlich aus. So nutzen 52 Prozent der 40- bis 49-Jährigen Produkte der betrieblichen Altersvorsorge (BAV).

Sehr viel geringer ist hingegen der Anteil unter jungen Arbeitnehmern bis 29 Jahre. Hier sorgen nur 22 Prozent mittels BAV fürs Alter vor. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Marktforscher von TNS Emnid im Auftrag der Gothaer Versicherung.

Immerhin haben 81 Prozent der Bürger für die Altersvorsorge bereits mindestens ein kapitalgedecktes Vorsorgeprodukt abgeschlossen oder planen, das zu tun, wie darüber hinaus die Studie „Kundenkompass Altersrisiken“ enthüllt, die ebenfalls von der Gothaer in Auftrag gegeben wurde. Dabei wollen drei Viertel der Befragten aus ihrer Altersvorsorge eine regelmäßige lebenslange Zusatzrente beziehen.

Sicherheit schlägt Rendite

Zugleich wünschen sich jeweils rund 65 Prozent der Bürger Flexibilität in der Leistungs-  beziehungsweise in der Ansparphase. Für 77 Prozent ist dabei ein hohes Maß an Sicherheit besonders wichtig. Das bezieht sich sowohl auf den Schutz der Kapitalanlage als auch auf die Gewähr der vertraglich garantierten Leistungen.

Für lediglich 42 Prozent der Befragten hängt die Auswahl eines Altersvorsorgeproduktes indes von hohen Gewinnen oder Renditen ab, die ein Finanzprodukt erzielen kann. Zusammen mit dem Aspekt der Sicherheit spielt die Vertrauenswürdigkeit des Produktanbieters für die Bürger ebenfalls eine zentrale Rolle.

Flexibler Einstieg in Rente gefragt

84 Prozent aller Bürger wollen den Zeitpunkt des eigenen Ausscheidens aus dem Erwerbsleben selbst bestimmen können und nennen diesbezüglich einen Korridor zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr. Tatsächlich wollen aktuell 18 Prozent der Befragten ab 60 Jahren länger arbeiten oder tun das bereits.

Immerhin fast jeder zweite 18- bis 29-Jährige will in Zukunft über das offizielle Renteneintrittsalter hinaus berufstätig sein. Bereits in der künftigen Rentnergeneration, in der Gruppe der 45- bis 59-Jährigen, plant jeder Dritte, länger zu arbeiten. Szenario der Altersarmut

Dass es sich hierbei nicht immer um den reinen Spaß an der Arbeit handelt, belegen die 36 Prozent der Befragten, die Altersarmut für sich persönlich als sehr wahrscheinlich oder zumindest wahrscheinlich erachten.

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Die Risiken des Alters sind vielen durchaus bewusst, wie die Studie enthüllt. Schwere Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Altersarmut werden als reale Szenarien wahrgenommen. So erwarten 47 Prozent der Befragten, in Zukunft einmal schwer zu erkranken.

Ähnlich beurteilen die Menschen das persönliche Risiko einer künftigen Pflegebedürftigkeit. 45 Prozent von ihnen schätzen die Wahrscheinlichkeit, selbst zum Pflegefall zu werden, als sehr groß oder groß ein. Fast jeder dritte Bürger rechnet damit, im letzten Lebensabschnitt sowohl schwer zu erkranken als auch zum Pflegefall zu werden. Hintergrund: Für die Studie „Kundenkompass Altersrisiken“ hat das F.A.Z:-Institut im Auftrag der Gothaer Lebensversicherung im Rahmen einer repräsentativen Forsa-Befragung 1.023 volljährige Bürger zu ihren Standpunkten, Maßnahmen und Plänen in Bezug auf das Alter und seine Risiken befragt.

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