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Quelle: Pixelio.de

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Umfrage: Anleger fordern Risikokennziffern für Finanzprodukte

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Viele Umfrageteilnehmer würden Finanzprodukte kaufen, wenn sie die Risiken dieser Geldanlagen besser verstehen und einordnen könnten. Das ergab eine Umfrage der VWD Vereinigte Wirtschaftsdienste AG unter 3.741 Personen. 90 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie beim Erwerb von Wertpapieren nicht nur über mögliche Renditen, sondern auch über die Risiken der Geldanlage informiert werden wollen. Dabei endet für die meisten Befragten die Informationspflicht ihrer Berater keinesfalls mit dem Abschluss: Der Information über Risiken, die sich nach dem Kauf des Anlageproduktes geändert haben, maßen die meisten Anleger eine sehr große Bedeutung bei.
Diese Information soll mittels eindeutiger Risikokennziffern erfolgen, die klar, verständlich und vergleichbar sind, so der Wunsch der meisten Anleger. Die Risikokennziffern sollen für alle im Depot enthaltenen Wertpapiere vorhanden sein, damit die Anleger jederzeit eine Risikobetrachtung des gesamten Wertpapierbestands vornehmen können. Dabei stellten Forscher keine Unterschiede zwischen sicherheitsorientierten und risikofreudigen Anlegern fest: Beide Gruppen halten Risikokennzahlen für die beste Lösung. Ruf nach Regulierung wird laut Für die geforderte Transparenz auf den Finanzmärkten soll nach Ansicht der meisten Studienteilnehmer der Gesetzgeber sorgen. Ein Großteil der Befragten verlangt eine klare gesetzliche Regelung, die regelmäßige und auch für Laien verständliche Informationen über die Erhöhung und Senkung von Risiken einzelner Wertpapiere vorschreibt. Die Umfrage zeigt auch, dass ein hoher Aufklärungsbedarf bei den Anlageprodukten besteht. Produkte wie Discount Zertifikate ETFs werden nicht verstanden oder können nicht richtig eingeordnet werden. Aber auch bei Aktienanleihen und Garantiezertifkaten werden falsche Annahmen getroffen. Dies gilt sowohl bei Renditevorstellungen als auch bei der Risikobetrachtung.

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