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Für Frauen bedeutet Sicherheit <br> auch, dass sich ein Experte <br> um ihre Finanzen kümmert; <br> Quelle: Fotolia

Für Frauen bedeutet Sicherheit
auch, dass sich ein Experte
um ihre Finanzen kümmert;
Quelle: Fotolia

Umfrage: Anleger wollen Sicherheit, aber auf unterschiedliche Art

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74 Prozent deutscher Privatanleger ziehen die Sicherheit ihrer Geldanlage einer attraktiven Rendite und täglicher Verfügbarkeit vor. Das ergab eine Umfrage, die das Forschungsinstitut T.I.P. Biehl und Wagner im Auftrag der Union Investment durchführte. Dabei wurden rund 1.000 deutsche Haushalte befragt. Insbesondere nach der Finanzkrise sei ihr Sicherheitsbedürfnis deutlich gestiegen, gaben 59 Prozent der sicherheitsorientierten Befragten an. Für die restlichen 41 Prozent spielt das Thema Sicherheit bei der Geldanlage die gleiche Rolle wie vor der Krise. Was bedeutet Sicherheit? Bei der Definition des Begriffs Sicherheit gehen die Meinungen jedoch weit auseinander. So geben zwar 92 Prozent der Befragten an, dass sie ihr eingesetztes Kapital auf jeden Fall erhalten wissen wollen. Dass das eingesetzte Geld jederzeit vollständig verfügbar ist, verlangt jedoch nur ein Drittel von ihnen. 43 Prozent nehmen zwischenzeitliche Kursschwankungen in Kauf, solange sie die Einlage am Ende der Laufzeit vollständig zurück bekommen. 23 Prozent akzeptieren sogar klar begrenzte Verluste, wenn sich ihnen dadurch die Chance auf höhere Renditen bietet.
Das zweitwichtigste Kriterium für die Sicherheit eines Finanzprodukts ist für die Befragten die Volatilität: 72 Prozent der Befragten halten ihre Anlage für sicher, wenn diese möglichst wenig Schwankungen unterworfen ist. Hier haben die Forscher eine klare altersabhängige Abstufung festgestellt. Während jüngere Anleger von 18 bis 40 Jahren eher bereit sind, Wertschwankungen zu tolerieren (31 Prozent), ist die Akzeptanz der Volatilität in der Altersklasse ab 56 Jahren am geringsten ausgeprägt (26 Prozent). Frauen wollen professionelle Vermögensverwaltung Für 53 Prozent der Anleger bedeutet Sicherheit darüber hinaus auch, dass sich ein Experte um ihre Geldanlage kümmert, weil sie nach ihrer Einschätzung zu wenig Zeit, Lust oder Fachkenntnisse dafür haben. Dies trifft insbesondere auf Frauen zu. So vertrauen Anlegerinnen mit 77 Prozent in der Verwaltung ihrer Anlagen eher einem Experten als die männlichen Befragten (48 Prozent).

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