Umfrage: Berater sehen 130/30-Fonds skeptisch

Finanzberater sind gegenüber Fonds mit der Strategie 130/30 skeptisch. Das zeigt eine Umfrage der Fondsgesellschaft Schroders unter 150 Teilnehmern der Schroders London Investment Konferenz. Nur 30 Prozent der Befragten würden in 130/30-Fonds investieren beziehungsweise sind tatsächlich dort investiert.

Manager von 130/30-Fonds hebeln das Anlegerkapital über Derivate. Auf diese Weise setzen sie mit 130 Prozent des Vermögens auf steigende Kurse und mit 30 Prozent auf fallende Kurse.

Die Umfrage zeigt: 50 Prozent der Berater würden eher in Hedge-Dachfonds investieren, um von fallenden Kursen zu profitieren. Hedge-Fonds setzen bereits seit Jahrzehnten auf steigende und fallende Märkte. Publikumsfonds mit der 130/30-Strategie sind dagegen erst seit wenigen Jahren auf dem Markt. 

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