Foto: Fotolia

Foto: Fotolia

Umfrage: Bloß keinen Bankberater

//
Fachkompetenz, ein fester Ansprechpartner sowie eine angemessene Berücksichtigung ihrer Anlagevorlieben sind für deutsche Anleger die wichtigsten Leistungskriterien bei der Beratung. Den geringsten Wert legen sie dagegen auf räumliche Nähe zum Vermögensverwalter, umfassende Information und überdurchschnittliche Wertentwicklung des Depots. Das geht aus einer Umfrage unter Kunden von unabhängigen Vermögensverwaltern im Auftrag der DAB Bank hervor. Es ist die zweite dieser Art, diesmal haben 1.147 Anleger teilgenommen.

„Die Kundenzufriedenheitswerte, die sie erzielen, sind gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen und liegen regelmäßig über denen klassischer Bankberater", sagt Josef Zellner, Vorstand der DAB Bank.

In der Tat nennen es 89 Prozent der Befragten als einen sehr großen, großen oder mittleren Vorteil, von einem unabhängigen Vermögensverwalter anstatt von einem Bankberater betreut zu werden. 87 Prozent sind mit ihrem unabhängigen Vermögensverwalter zufrieden, sehr zufrieden oder vollkommen zufrieden. 88 Prozent würden ihn weiterempfehlen, 91 Prozent würden ihn wieder wählen. Mit ihrem letzten Beratungsgespräch waren 95 Prozent der Kunden zufrieden.

Hauptgründe für die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Vermögensverwalter sind die Unabhängigkeit der Wertpapierberatung (49 Prozent), die individuelle, persönliche Beratung (47 Prozent) und die Empfehlung aus dem Familien- oder Bekanntenkreis (41 Prozent). Mehr als die Hälfte der Befragten lässt sich seit mehr als fünf Jahren vom gleichen Vermögensverwalter betreuen.

Mehr zum Thema
Maklerstudie: Das Geschäft auf Xing und Facebook
Beratungs-Software: Apple-Hype erreicht die Finanzbranche
nach oben