„Die Erholung an den Börsen dürfte eher eine Bärenmarkt-Rallye als eine tatsächliche Erholung sein“

Nach einem guten ersten Quartal 2022 mit Neugeldern von 5 Milliarden Euro verbuchte Amundi trotz des schwierigeren Marktumfelds auch im zweiten Quartal Nettomittelzuflüsse im Volumen von 1,8 Milliarden Euro. Die Assets under Management sind damit zum 30. Juni 2022 auf 1,925 Billionen Euro angestiegen. Das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahreswert von 7,3 Prozent.

Sowohl auf der Aktien- als auch der Rentenseite sehen wir weiterhin eine starke Nachfrage nach ESG-Investments. Konkret zu nennen ist hier die Amundi Ethik-Fondsfamilie. Ebenfalls gefragt sind Themenprodukte mit Nachhaltigkeitsbezug, wie beispielsweise der KBI Global Sustainable Infrastructure und der KBI Energy Transition.

Leider ist davon auszugehen, dass die Marktturbulenzen in den kommenden Monaten anhalten werden. Auf die weiter erhöhte Inflation werden die Zentralbanken mit Zinserhöhungen reagieren, was die Gefahr einer Rezession nach sich zieht. Die Abhängigkeit von russischem Erdgas ist darüber hinaus speziell für Europa ein weiterer Belastungsfaktor. Die aktuelle Erholung an den Börsen dürfte somit eher eine Bärenmarkt-Rallye als eine tatsächliche Erholung sein. Eine vorsichtige Positionierung ist daher aus unserer Sicht weiterhin das Gebot der Stunde.

Absatz-Prognosen sind in diesem Umfeld naturgemäß mit großen Unsicherheiten behaftet. In solch schwierigen Phasen trennt sich jedoch auch in der Beratung die Spreu vom Weizen. Um Finanzberater in diesen Zeiten passgenau zu unterstützen, sind wir mit einem starken Team in der Fläche präsent.