„Wir sind zwar Value-Investoren, können aber durchaus auch opportunistisch sein“

Wir wachsen weiterhin netto und sind somit sehr mit dem ersten Halbjahr zufrieden. Für uns hat es sich ausgezahlt, dass wir die letzten Jahre in unseren persönlichen sowie digitalen Service investiert haben. Kundennähe und -vertrauen sind in diesem Umfeld das wichtigste Asset. Mit dem DJE Zins & Dividende und dem DJE Dividende & Substanz haben wir für dieses herausfordernde Umfeld die richtigen Lösungen: Sie stehen für aktives Management, Ausschüttungen und Qualitätsunternehmen, und so fühlen wir uns gut gerüstet für das zweite Halbjahr.        

Wir sind zwar Value-Investoren, können aber durchaus auch opportunistisch sein. Als etwa die Tech-Werte gut liefen, haben wir die Performance mitgenommen. Und als dann im Laufe der letzten Monate Value-Titel wieder interessant wurden, waren und sind wir mit unseren Blockbustern DJE Dividende & Substanz und DJE Zins & Dividende gut aufgestellt. Ergänzend sind momentan unsere sogenannten Satelliten-Fonds gefragt, vor allem unsere rohstofforientierten Fonds, der DJE Agrar & Ernährung, DJE Gold & Ressourcen sowie der DJE Gold & Stabilitätsfonds.

Wir sehen aktuell eine gewisse Erholung. Die großen Herausforderungen (vor allem Geopolitik, Inflation, Rezessionssorgen) sind aber immer noch präsent, daher sollte man auf weitere Turbulenzen gefasst sein. Noch wichtiger für uns ist allerdings, dass wir auf alle Szenarien vorbereitet sind. Unsere DNA ist ein vermögensverwaltender Ansatz, was konkret Drawdown-Begrenzung und ein optimales Risk-Return-Profil bedeutet.

Die BVI-Statistik per 30. Juni zeigt eine deutliche Verflachung der Nettomittelzuflüsse (Publikumsfonds: minus 5 Milliarden im Juni). Das sogenannte Sommerloch und die Marktturbulenzen schaffen ein herausforderndes Umfeld. Wir glauben, dass wir das Jahr 2022 positiv gestalten können und gehen davon aus, unsere Ziele zu erreichen.