Umfrage: keine Zukunft für den Euro
65 Prozent aller Deutschen sparen mit Sparbüchern, Banksparplänen, Tages- oder Festgeldkonten und 44 Prozent mit Renten- oder Kapitallebensversicherungen. Diese Produkte wären vom Ende des Euros ebenso betroffen wie Staatsanleihen.
Aus diesem Grund raten Finanzexperten schon seit Längerem, Geldanlagen weiter zu streuen. Neben unterschiedlichen Anlageklassen, wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Immobilien, empfehlen Experten in verschiedene Regionen und Währungen zu investieren.
Susanne Hellmann, Deutschlandchefin von ING Investment Management, hält Schwellenländeranleihen in Fremdwährungen für besonders interessant: Bei diesen Produkten erhielten die Anleger nicht nur attraktive und sichere Zinszahlungen, sondern profitierten auch von Währungsaufwertungen. Das starke Wirtschaftswachstum der Schwellenländer führe zu Kapitalströmen in die betroffenen Länder, weshalb sie ihre Wechselkurse regelmäßig aufwerten müssten.