Umfrage: Nur 38 Prozent der Twens haben Riester-Vertrag

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Stolze 80 Prozent der befragten 20- bis 29-Jährigen halten es für notwendig, sich mit der privaten Altersvorsorge zu beschäftigen. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als noch vor drei Monaten. Die Altersgruppe der Twens misst damit der privaten Altersvorsorge eine höhere Bedeutung bei als die Gesamtheit der Befragten (74 Prozent).

Nicht alle Anleger, die die Notwendigkeit erkannt haben, sich mit der privaten Altersvorsorge auseinanderzusetzen, haben aus dieser Erkenntnis auch Konsequenzen gezogen: Bislang haben sich 70 Prozent der Anleger intensiv mit dem Thema beschäftigt. Von den 20- bis 29-Jährigen haben dies erst 56 Prozent getan - somit liegen sie deutlich unter dem Durchschnitt, wenn auch bei steigender Tendenz (Vorquartal 53 Prozent).

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Allerdings gaben nur 38 Prozent in dieser Gruppe an, einen Riester-Vertrag abgeschlossen haben. Über alle Befragten hinweg liegt diese Quote bei 43 Prozent. „Den meisten jungen Leuten ist zwar die Bedeutung der privaten Vorsorge bewusst, doch es hapert noch bei der Umsetzung in die Praxis. Hier bedarf es zielgruppengerechter Anstöße, damit junge Anleger ihren Zeitvorteil
in Form des Zinseszinseffekts nicht verschenken“, erklärt Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment.

Hintergrund: Das Marktforschungsinstitut Forsa führt im Auftrag der Union Investment quartalsweise eine Erhebung zum Thema Altersvorsorge durch. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen.

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