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Straßenszene in München: Für Wohnimmobilien sehen Experten nicht ganz so schwarz wie für Büroimmobilien. | © Imago Images / Joko Foto: Imago Images / Joko

Umfrage

So beeinflusst Corona den Immobilienmarkt

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus verschlechtert sich die Stimmung am deutschen Immobilienmarkt. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young (E&Y) unter 300 Unternehmen zwischen dem 19. und 24. März hervor.

76 Prozent der Befragten erwarten dieses Jahr am Immobilienmarkt ein sinkendes Investitionsvolumen. Ende 2019 hatten nur 16 Prozent ein rückläufiges Volumen prognostiziert. 

Logistik am wenigsten gefährdet

Wohn- und Logistikimmobilien kommen nach Meinung der Befragten am besten durch die Corona-Krise. Der Logistikmarkt könne sogar vom steigenden Lieferverkehr profitieren, so E&Y. Ein Drittel der von der Unternehmensberatung befragten Immobilienfirmen geht davon aus, dass die Preise in dem Segment steigen. 28 Prozent erwarten sinkende Preise.

Bei Wohnimmobilien rechnen 16 Prozent der Immobilienfirmen mit steigenden Preisen, berichtet E&Y. Umgekehrt liege der Anteil derer, die sinkende Preise erwarten, bei 34 Prozent. Die Hälfte der Befragten rechne bei Wohnimmobilien mit einem konstanten Preisniveau.

Laut einer Analyse von Immowelt hatte die Corona-Pandemie bisher keinen nennenswerten Effekt auf die Immobilienpreise in Deutschland. Die Preise für Neubau-und Bestandsimmobilien liegen derzeit auf dem Niveau vor der Ausbreitung des Virus, berichtet das Online-Portal. Der mittlere Quadratmeterpreis erhöhte sich in der gesamten Bundesrepublik nur minimal von 2.820 Euro im Februar auf aktuell 2.850 Euro. Das enspreche einem Plus von einem Prozent.

Auch in den teuren Städten Berlin, Hamburg und München seien die Angebotspreise konstant. Das zeige ein Vormonatsvergleich, in dem durchschnittliche Preise für Bestandswohnungen zwischen 40 und 120 Quadratmetern verglichen wurden, die vor dem Jahr 2016 fertig gestellt wurden.

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