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Umfrage So beeinflusst Corona den Immobilienmarkt

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In München kostete ein Quadratmeter Fläche in einer Bestandswohnung im Februar demnach durchschnittlich 7.510 Euro. Im Krisenmonat März stieg der Preis auf 7.530 Euro. Das Plus liegt bei unter einem Prozent. In Hamburg kletterte der Preis im Vergleich zum Niveau vor der Krise leicht von 4.470 Euro auf 4.570 Euro und damit um 2 Prozent. In Berlin sanken die Preise von Februar auf März um ein Prozent. Dort ging der Quadratmeterpreis von 4.220 Euro auf 4.160 Euro zurück.

Auf dem Büro-, Einzelhandels-, und Hotelimmobilienmarkt ist die Lage nicht so erfreulich wie auf dem Wohnimmobilienmarkt, wie die Umfrage von E&Y zeigt. 73 Prozent der befragten Immobilienunternehmen gehen davon aus, dass die Preise für Büros infolge der Corona-Krise sinken. Bei Einzelhandelsimmobilien sind es 87 Prozent, bei Hotels 95 Prozent.

Aufgrund der massiven Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft erwarten 80 Prozent der Immobilienfirmen, dass die Zahl der Neubauten in Deutschland sinkt. Mehr als die Hälfte der Befragten gehen zudem von niedrigeren Investitionen in Bestandsgebäude aus. 75 Prozent der Teilnehmer rechnen mit restriktiveren Kreditvergaben und mehr als 70 Prozent sehen laufende Finanzierungen gefährdet.

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