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Paar mit Sparschweinen: Statt der Spardose wird zunehmend Geld in Fondssparplänen angelegt. | © imago images / photothek Foto: imago images / photothek

Umfrage unter Anbietern

Geschäft mit Fondssparplänen boomt

Banken und Fondsplattformen haben bei Sparplänen in den vergangenen Jahren deutlich Kunden hinzugewonnen. Das zeigt eine Umfrage von DAS INVESTMENT unter verschiedenen Anbietern. Demnach verzeichneten alle angefragten Direktbanken und Fondsplattformen eine Zunahme bei der Zahl der Sparpläne und regelmäßig hereinkommenden Beträgen.

Bei der B2B-Direktbank Ebase haben Kunden derzeit knapp 447.000 Sparpläne abgeschlossen. Die gesamte Sparsumme lag im vergangenen Jahr bei etwa 465 Millionen Euro. Monatlich entfielen davon im Durchschnitt 33 Millionen Euro auf aktive Fonds und 6 Millionen Euro auf passive Fonds (ETFs).

Im Vergleich zu den Vorjahren gewannen bei Ebase vor allem die passiven Produkte hinzu. Das durchschnittliche monatlich besparte Volumen in dieser Kategorie lag im Jahr 2017 noch bei 3,9 Millionen Euro, im Jahr darauf waren es 4,8 Millionen Euro. Bei aktiven Fonds stieg das monatliche Sparvolumen seit 2017 um 2,1 Millionen Euro.

Die FFB, die zu Fidelity gehört, steigerte das monatliche Sparvolumen bei aktiven und passiven Fonds in den vergangenen zwei Jahren um 16 Millionen Euro auf 51 Millionen Euro. In 127.300 Depots laufen dabei 343.500 Sparpläne. Mit 97 Prozent ist in fast jedem Depot mindestens ein monatlicher Sparplan eingerichtet, teilt die Fondsbank mit.

Bei der Augsburger Aktienbank hat sich die Zahl der Fonds- und ETF-Sparpläne seit Dezember 2015 um 66 Prozent auf 157.500 erhöht. Derzeit haben Kunden über die Plattform des Anbieters 153.700 Fonds- und knapp 5.100 ETF-Sparpläne abgeschlossen. Das monatliche Sparvolumen beträgt bei aktiven Fonds zirka 15,3 Millionen Euro, bei passiven Fonds sind es etwa 913.000 Euro.

Starker Zuwachs bei ETFs

Auch die Direktbanken können vom Boom profitieren. Bei der ING haben Kunden nach Angaben der Bank derzeit mehr als 400.000 Sparpläne abgeschlossen bei einem monatlichen Sparvolumen von knapp 48 Millionen Euro. Deutlich gestiegen ist dabei im vergangenen Jahr das monatlich besparte Volumen in passiven Fonds: Zwischen Dezember 2018 und 2019 hat es sich von 13,7 Millionen Euro auf 26,1 Millionen Euro fast verdoppelt. Bei aktiven Fonds gab es im selben Zeitraum nur einen moderaten Anstieg um 1,5 Millionen Euro auf 15,8 Millionen Euro.

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