Frau im Beratungsgespräch.  | © Imago / Panthermedia Foto: Imago / Panthermedia

Umfrage von Canada Life

Business as usual wird auch in Krisenzeiten erwartet

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Jeder zweite Deutsche fühlt sich mit seinem Versicherungsschutz in der Corona-Krise ausreichend abgesichert, rund jeder fünfte weiß nicht, ob er in einer ähnlichen Situation ausreichend gewappnet wäre. Das berichtet der Versicherer Canada Life mit Verweis auf eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag des Unternehmens durchgeführt hat. 

Wie die Umfrage weiter zeigt, erwartet zudem rund die Hälfte der Befragten, dass der Versicherer in Zeiten wie der Corona-Krise trotz Einschränkungen einen professionellen Service anbietet. Dabei wünschen sich 42 Prozent Flexibilität, um Verträge bei finanziellen Engpässen anpassen zu können. Rund ein Viertel setzt voraus, dass der Versicherer digital erreichbar ist – etwa über Videokonferenzen. Rund jeder fünfte Befragte würde proaktive Informationen über mögliche Auswirkungen der Krise auf seine Verträge erhalten.

An Vermittler stellen die Befragten ähnliche Anforderungen: Von ihnen erwarten 50 Prozent der Teilnehmer, dass sie eine professionelle Betreuung gewährleisten – und 34 Prozent wünschen sich proaktive Informationen zu ihren Versicherungen. Die digitale Erreichbarkeit ist für 29 Prozent der Befragten ein Muss.

„Versicherer und Vermittler müssen auch in Krisenzeiten handlungsfähig bleiben“, kommentiert Canada Life-CEO Markus Drews die Umfrageergebnisse. Diese geht seiner Einschätzung nach nur, wenn sie flexibel agieren und Möglichkeiten nutzen, Arbeit und Kommunikation online auf die Beine zu stellen.

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