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Chinesen ernten Samen aus Lotusblumen: Jeder siebte professionelle Anleger ist offen für Schwellenländer. | © Getty Images Foto: Getty Images

Umfrage von NN IP

Schub für Schwellenländer

Investoren stehen Aktienkäufen in Schwellenländern derzeit offener gegenüber als vor einem Jahr. Das geht aus einer Umfrage des Fondsanbieters NN Investment Partners (NN IP) hervor. 67 Prozent der Befragten professionellen Investoren würden demnach aktuell in Emerging Markets investieren. Vor einem Jahr waren es nur 51 Prozent. Grund für den Meinungsumschwung ist aus Sicht von NN IP die Aussicht auf ein Abkommen im Handelskonflikt zwischen China und den USA.

Die Umfrage ergab zudem, dass 46 Prozent der Investoren, also fast jeder Zweite, britischen Aktien wohlgesonnen ist. Patrick Moonen von NN IP ist davon überrascht: „Die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit ist nach wie vor eine Beeinträchtigung, die auch nach Verabschiedung eines Austrittsgesetzes andauern wird. Eine mögliche Erklärung für die Präferenz professioneller Anleger für britische Aktien könnte ihre aktuelle Bewertung sein. Oder die Anleger hoffen auf umfangreiche fiskalische Stimuli“, sagt der Experte für Multi-Asset-Strategien.

Die Eurozone und Japan stehen im Gegensatz zu Großbritannien hingegen eher unten auf der Beliebtheitsskala von Investoren. Nur etwas mehr als 30 Prozent der professionellen Anleger würden im Moment dort anlegen.

Ewout van Schaick, Chef der Multi-Asset-Strategien bei NN IP, hat dafür kein Verständnis: „NN IP hat vor kurzem seine Einschätzung für die Eurozone und Japan angehoben, da die entsprechenden Aktien derzeit deutlich niedriger notieren als US-Aktien. Obwohl Japan bei den Anlegern nicht sonderlich beliebt zu sein scheint, gibt es hier gutes Wertpotenzial. Das Land durchläuft Strukturreformen, die die Rentabilität und die Wertschöpfung für Aktionäre unterstützen. Die Eurozone gewichten wir ebenfalls über, da mögliche fiskalische Impulse hier sehr viel bewirken würden.“

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