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Umfrage von Wikifolio

Wie Deutsche aktuell anlegen – und was sie in Betracht ziehen

Deutsche Verbraucher setzen weiterhin in erster Linie auf den klassischen Sparprodukte-Dreiklang Girokonto, Sparbuch und Tagesgeldkonto. Renditeträchtige Anlagen wie Aktien finden sich eher selten unter ihren Finanzprodukten. Immerhin ein wenig beliebter als Aktien sind private Rentenversicherungen, Bausparverträge und Lebensversicherungen. Dieses Ergebnis, das bereits zahlreiche Studien ergeben haben, bestätigt jetzt einmal mehr eine Umfrage im Auftrag der Finanzplattform Wikifolio.

Gefragt nach ihren Sparzielen gab mehr als die Hälfte der Befragten die Rücklage für Notfälle an (55 Prozent). Rund jeder dritte (36 Prozent) möchte dadurch langfristig Vermögen aufbauen. 43 Prozent wollen konkret ihre private Altersvorsorge vorantreiben. Allerdings gehen viele Verbraucher das Vorhaben recht unsystematisch an: Vor allem Unter-40-Jährige (54 Prozent) und Frauen (51 Prozent) lassen ihr Geld oft einfach auf unverzinst auf dem Girokonto liegen.

Wo deutsche Verbraucher aktuell oder in naher Zukunft ihr Geld anlegen

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Quelle: Wikifolio

Allerdings gibt es auch Verbraucher, die die Notwendigkeit angesichts von Niedrigzinsbedingungen erkannt haben und ihr Geld aktiver anlegen. Laut Wikifolio-Umfrage investieren 41 Prozent der finanzaffinen Befragten in Aktien oder planen das in naher Zukunft, 38 Prozent halten Anteile an aktiv gemanagten Fonds oder wollen sehr bald welche kaufen. Immerhin 20 Prozent setzen auf ETFs, börsengehandelte Indexfonds.

Berater aufgepasst: An diesen Anlageformen herrscht hierzulande ein nicht unerhebliches Interesse. Das Studienergebnis steht im Gegensatz zum Vorwurf der Kapitalmarktskepsis, die deutschen Verbrauchern häufig unterstellt wird: Immerhin jeder zweite Deutsche kann sich demnach vorstellen, in Aktien, Fonds oder ETFs zu investieren, fanden die Studienautoren heraus.

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