Umfrage: Vorstandschefs setzen auf China und Brasilien

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Die Volksrepublik China darf sich weiter als das begehrteste Investitionsziel internationaler Unternehmenslenker rühmen. Das ergab eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Gefragt nach den drei Märkten, in denen sie vorrangig investieren würden, nannten 56 Prozent der 220 befragten Vorstandschefs weltweit die Volksrepublik. Auf dem zweiten Platz folgt Brasilien, das 52 Prozent der Befragten als attraktives Investitionsziel sehen.

Investment-Standortvorteile Chinas sehen die Umfrageteilnehmer im wachsenden lokalen Absatzmarkt, den nach wie vor niedrigen Lohnkosten und einer steigenden Anzahl qualifizierter Arbeitskräfte. Darüber hinaus loben sie die Bemühungen der chinesischen Führung, die Inlandsnachfrage zu stärken, die Finanzmärkte und den internationalen Kapitalverkehr zu liberalisieren und das Pro-Kopf-Einkommen zu steigern.

Auf die Frage, wie Chinas Regierung das Investitionsklima weiter verbessern könnte, wünschten sich drei von vier Befragten (73 Prozent) größere Transparenz und Korruptionsbekämpfung. Mehr als jeder zweite (53 Prozent) plädierte für weniger staatliche Interventionen in das Wirtschaftsgeschehen und eine Stärkung des privaten Wettbewerbs.

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