Ein junger Mann macht eine Ausbildung bei Siemens: Obwohl viele Jugendliche nicht viel Geld übrig haben, legen sie doch meist etwas zur Seite. Foto: Getty Images

Ein junger Mann macht eine Ausbildung bei Siemens: Obwohl viele Jugendliche nicht viel Geld übrig haben, legen sie doch meist etwas zur Seite. Foto: Getty Images

Umfrage zeigt

Mehrheit der Jugendlichen vertraut in Finanzfragen ihrem Bankberater

Obwohl junge Menschen pro Monat im Schnitt gerade mal rund 447 Euro zur Verfügung haben, legen sie fleißig Geld zur Seite. 81 Prozent sparen regelmäßig. Der durchschnittliche Betrag liegt bei 121 Euro. Damit ergibt sich in dieser Altersgruppen der 14- bis 25-Jährigen ein hoher Sparanteil von 27 Prozent.

Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage der Deutschen Bank unter mehr als 1.000 Schülern, Auszubildenden, Studenten und Berufstätigen. Dabei fällt auf: Junge Männer sparen durchschnittlich 148 Euro im Monat, junge Frauen 93 Euro. Was wohl auch daran liegt, dass die Männer mit 498 Euro pro Monat im Schnitt über mehr Einkommen verfügen als gleichaltrige Frauen mit 396 Euro. Die Einnahmen stammen aus Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung und Berufstätigkeit.

Spareinlage und Tagesgeld sind die beliebtesten Sparformen

Beim Sparen haben die 14- bis 25-Jährigen konkrete Ziele vor Augen: Mehr als die Hälfte spart auf ein Ziel wie Führerschein, Auto, Reise oder Elektronik. 21 Prozent legen Geld für die Ausbildung zurück, und 15 Prozent schaffen bereits Rücklagen für die Altersvorsorge.

Beliebt bei den jungen Menschen sind Anlageformen wie Sparplan, Sparbuch oder Sparcard – 62 Prozent nutzen diese. Es folgen das Tagesgeldkonto (35 Prozent) und der Bausparvertrag (18 Prozent). Aktien und Fonds werden von 11 Prozent genutzt, die Riester-Rente von 8 Prozent und Lebensversicherungen von 6 Prozent.

Wo holt sich die Junge Generation Tipps in Sachen Finanzen? Am liebsten beim Bank- oder Vermögensberater: Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten vertrauen diesen Personen.

Mehr zum Thema
Versicherungsvertrieb der Zukunft„Kunden wollen digital und persönlich bedient werden“ Karl Matthäus SchmidtHonorarberater-Verband fordert: „Nicht mit Regulierung nachlassen!“