Umfrage zu Vorsorgefragen „Versicherungsvermittler bleiben wichtige Ansprechpartner“

Teilergnis der Umfrage „Leben im Jahr 2029“: Yougov befragte zwischen dem 17 und 25. April unter anderem 1.021 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland. | © Canada Life Assurance Europe plc

Teilergnis der Umfrage „Leben im Jahr 2029“: Yougov befragte zwischen dem 17 und 25. April unter anderem 1.021 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland. Foto: Canada Life Assurance Europe plc

Auch noch in zehn Jahren dürfte der Großteil der Menschen in Deutschland bei der Altersvorsorge auf den klassischen Vermittler vertrauen und nicht auf einen Roboter. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Yougov im Auftrag des Kölner Versicherers Canada Life. Deren Studie „Leben im Jahr 2029“ untersucht, wie sich unter anderem die Deutschen die Beratung zu Versicherungsthemen und den Abschluss entsprechender Verträge in einem Jahrzehnt vorstellen.

Markus Drews, Canada Life

Von den mehr als 1.000 Ende April befragten Menschen in Deutschland würden die meisten einen Vermittler gegenüber einem digitalen Sprachassistenten bevorzugen, um sich zu ihrer Altersvorsorge beraten zu lassen. Mehr als ein Viertel würde ihn sogar ausschließlich wählen, ein Drittel partiell. „Die Altersvorsorge-Beratung bis hin zum Abschluss assoziieren die Menschen hierzulande noch stark mit dem persönlichen Versicherungsvermittler“, kommentiert Florian Elert, Professor für Versicherungsmanagement.

„Dies wird sich auch zeitnah nicht ändern“, so Elert, der bei der Befragung beratend zur Seite stand. Allerdings dürfte es künftig auch in Deutschland mehr Zustimmung zum Abschluss mit Hilfe digitaler Tools geben: Die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen zeigt fast durchgängig ein deutlich höheres Vertrauen in den Sprachassistent als alle anderen Altersgruppen. Von den jüngsten Umfrageteilnehmern möchten sich nur 13 Prozent ausschließlich von einem Vermittler beraten lassen.

Größter Wunsch: Vermittler als Problemlöser

Probleme mit der Versicherung lösen – nahezu die Hälfte der Befragten in Deutschland wünscht sich das vom Vermittler der Zukunft. Fast ebenso oft erwarten sie, dass er die Beratung besser auf den Kundenbedarf zuschneidet. Denn künftig würden Daten hierzu über soziale Medien oder Drittanbieter besser zugängig sein als heute. Der Kontakt über moderne Kommunikationskanäle wie Skype oder Chats rangiert zwar weiter hinten – aber fast ein Fünftel der befragten Deutschen erwartet das.

 

„Die Umfrage zeigt klar, dass Versicherungsvermittler in Deutschland auch in Zukunft wichtige Ansprechpartner für die Vorsorge bleiben – und das auch oder besser gerade bei den jüngeren Menschen“, erklärt Markus Drews, Hauptbevollmächtigter Canada Life Deutschland. „Dass digitale Tools und moderne Kommunikationskanäle bei den Jüngeren im Kommen sind, ist dabei gar kein Widerspruch. Wenn Vermittler sie sinnvoll einsetzen, bieten sie ihren Kunden Service und Effizienz.“