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Umfrage zur Altersvorsorge: Selbst Akademiker haben oft keine Ahnung

Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag des Bundesverbands der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) durchgeführt hat. Dabei wurden 747 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt.

73 Prozent der Deutschen sorgen privat fürs Alter vor. Doch mehr als die Hälfte (54 Prozent) von ihnen kann nicht einschätzen, wie hoch die Alterseinkünfte sein werden. Dabei schneiden Umfrageteilnehmer mit Abitur oder Hochschulabschluss kaum besser ab als Geringqualifizierte. Unter Akademikern liegt der Anteil derjenigen, die ihre voraussichtliche Rentenhöhe nicht ausrechnen können, bei 51 Prozent, bei Ungelernten beträgt er 55 Prozent. Große Unterschiede stellten die Forscher hingegen zwischen Ost- und Westdeutschland fest. Während im Westen 50 Prozent der Befragten Klarheit über ihre zu erwartenden Alterseinkünfte haben, sind es im Osten lediglich 30 Prozent. 

Immobilien gelten als beste Altersabsicherung

Als beste Altersabsicherung gelten bei Befragten Immobilien. Ob selbstgenutzt oder vermietet: 49 Prozent sehen hierin die geeignetste Anlageform. 26 Prozent der Befragten setzen auf eine private Renten- oder Lebensversicherung.

Gold und anderen Edelmetallen vertrauen 8 Prozent, festverzinslichen Anlagen 7 Prozent. Aktien oder Aktienfonds halten mit sechs Prozent die wenigsten der Befragten für eine geeignete Form der Altersvorsorge.

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