Umfrage zur Rentenpolitik Sicherheit bei der Altersvorsorge am wichtigsten

Vertrauen in gesetzliche Rente erschüttert

Vertrauen in gesetzliche Rente erschüttert | © Deutsche Bank Vorsorgereport

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75 Prozent der Befragten nehmen wahr, dass Altersarmut in Deutschland weit verbreitet ist. Die Mehrheit der Befragten ist zudem davon überzeugt, dass die gesetzliche Rente im Ruhestand nicht ausreichen wird: Nur 17 Prozent der Befragten glauben ihren Ruhestand durch die gesetzliche Rente abgesichert. Dagegen meinen 70 Prozent, dass die gesetzliche Rente im Alter nur eine Grundversorgung leisten wird.

Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) erwarten sogar, dass das gesetzliche Rentensystem über kurz oder lang zusammenbrechen wird. Zur Unsicherheit trägt auch die Sorge bei (71 Prozent), dass das Renteneintrittsalter weiter erhöht wird. Aus dieser Gemengelage resultiert, dass eine Mehrheit der Befragten (51 Prozent) Angst vor eigener Altersarmut hat.

Das Thema Altersvorsorge löst bei sehr vielen Deutschen Unsicherheit und starke Ängste aus. Das zeigt die im Auftrag der Deutschen Bank erstellten Studie „Deutschland im Alter“. Für die repräsentative Online-Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Ipsos in Deutschland im Herbst mehr als 3.000 Bundesbürger im Alter zwischen 20 und 65 Jahren interviewt. Dies sei diejenige Altersgruppe, die sich aktuell in der Beitrags- und Planungsphase für ihre Altersvorsorge befindet. 

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