Umwelt-Studie: Müll trennen statt grün anlegen

//
Umweltthemen liegen den Deutschen sehr am Herzen: Im Ranking der größten Probleme der Welt landen die allgemeine Zerstörung der Natur sowie der Klimawandel auf den Spitzenplätzen. Das ergab eine Umfrage des Online-Marktforschungsinstituts Marketagent.com unter knapp 1.500 Bundesbürgern.

17,1 beziehungsweise 14,7 Prozent der Befragten erklärten die beiden Umweltthemen zum weltweit größten Problem. Zusammen mit dem Mangel an Trinkwasser und Nahrung, den 16,4 Prozent der Teilnehmer nannten, setzten diese Probleme der Weltbevölkerung noch stärker zu als etwa die Wirtschafts- und Finanzkrise oder der internationale Terrorismus.

Auch die Angst vor Auswirklungen des Klimawandels ist groß: Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, sich „eher große“ bis „sehr große“ Sorgen wegen der Bedrohung des blauen Planeten zu machen. Lediglich 10 Prozent zeigten sich eher oder völlig unbesorgt.

Dass die Politik das Problem in den Griff bekommt, glauben nur die Wenigsten: Lediglich 15,4 Prozent der Deutschen schreiben den gewählten Volksvertretern sehr hohe Kompetenz zu, den voranschreitenden Klimawandel durch entsprechende Gesetze zu verringern oder gar zu stoppen. „Letztlich kommt es bei der globalen Herausforderung Klimaschutz wohl auf jeden Einzelnen an“, schlussfolgern die Forscher.

Ihren eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten 81,7 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben durch das Trennen ihres Hausmülls. 68,3 Prozent verwenden Energiesparlampen, 57,6 Prozent gehen sparsam mit der Ressource Trinkwasser um, 53 Prozent fahren Auto in möglichst energiesparender Weise. Die Vermeidung von Kurzstreckenflügen ist für immerhin 38 von 100 Befragten ein aktiv geleisteter Beitrag.

Investitionen in nachhaltige Wertpapiere geben hingegen lediglich 3,5 Prozent an. 1,4 Prozent aller Befragten gestehen, nichts aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

Mehr zum Thema