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Union Investment beerdigt Indexfonds

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Die Indexfonds der Unico Asset Management stehen vor dem Aus. Sechs Jahre nach ihrer Auflegung werden die fünf Produkte der Tochter der Union Investment zum 31. März aufgelöst. Grund dafür sind nach Unternehmensangaben die geringen Fondsvolumina. Sie erlauben kein wirtschaftliches Management mehr.

Im kleinsten der Fonds, dem Unico I-Tracker Dax 30 (WKN: 765443), werden Vermögen von lediglich 18 Millionen Euro verwaltet. Zum Vergleich: Beim Konkurrenzprodukt von BGI Deutschland (WKN: 593 393) sind es 2,9 Milliarden Euro. Auf Platz zwei und drei kommen die Dax-ETFs von Lyxor (WKN: LYX0AC) und DB X-Trackers (WKN: DBX1DA) mit rund 380 beziehungsweise 330 Millionen Euro.

Als Ersatz für die passiven Produkte tauscht die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken die Fondsanteile kostenlos in Anteile von aktiv gemanagten Union-Fonds um, die auf die gleichen Anlageregionen setzen. Das ist beim Dax-Fonds der Uni Deutschland (WKN: 975011).

Für die Indexfonds für den S&P 500 (WKN: 765433) und den Nasdaq 100 (WKN: 765434) können Anleger beispielsweise in den Uni Nordamerika (WKN: 975007) wechseln. Bei den Produkten für den MSCI World (WKN: 765435) und den MSCI Europa (WKN: 765436) sind es die Fonds Uni Global (WKN: 849105) und Uni Europa (WKN: 972121).

Anders als ETFs sind drei der Unico-Indexfonds nicht an der Börse notiert. Nur die Fonds für die MSCI-Indizes gibt es im Xetra-Handel zu kaufen. Für das Unico-Quintett wird zudem im Gegensatz zu ETFs ein Ausgabeaufschlag von jeweils 2 Prozent fällig. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt bis zu 0,55 Prozent. Beim Dax-Produkt sind es zwar nur 0,45 Prozent. Doch das ist dreimal so viel wie bei den Dax-ETF von BGI Deutschland, Lyxor und DB X-Trackers.

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