Jens Spahn (zweiter von links) mit Johannes Singhammer<br>(CSU, ganz links), Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler<br>(FDP), Ulrike Flach (FDP) und Heinz Lanfermann (FDP) nach<br>Verkündung der Pharmareform 2010: Spahn will<br>Provisionen in der PKV deckeln. Foto: Getty Images

Jens Spahn (zweiter von links) mit Johannes Singhammer
(CSU, ganz links), Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler
(FDP), Ulrike Flach (FDP) und Heinz Lanfermann (FDP) nach
Verkündung der Pharmareform 2010: Spahn will
Provisionen in der PKV deckeln. Foto: Getty Images

Union möchte Provisionen in der PKV deckeln

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Das berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) in ihrer heutigen Printausgabe. Der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, sagte laut Vorabbericht, Zahlungen an Vermittler sollten auf zwölf Monatsbeiträge begrenzt werden. „Besser wären sogar neun Monate“, so Spahn.

Zudem sollten Vermittler Provisionen, die sie erhalten haben, bis zu fünf Jahre nach Abschluss zurückzahlen, falls der Versicherte kündigt. Bisher ist dieser Zeitraum auf maximal zwei Jahre begrenzt.

Gängig sind heute zwischen 8 bis 10 Monatsbeiträge Provision in der PKV. Praxis ist es mitunter auch jüngere PKV-Kunden nach zwei Jahren an einen neuen Versicherer zu vermitteln, um dann erneut Provisionen zu kassieren. Diese Handhabe hatte zuletzt auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) kritisiert.

Der Koalitionspartner FDP reagierte zurückhaltend: "Wenn Herr Spahn derartige Aktionen plant, sollten wir darüber zuerst in der Koalition sprechen", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Ulrike Flach, der FTD.

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