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Union: Wenn Altersvorsorge, dann Riester

Union: Wenn Altersvorsorge, dann Riester

Die Riester-Rente ist die bekannteste Form der Altersvorsorge. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschers Forsa im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment unter 500 Bundesdeutschen. Demnach kennen 94 Prozent der Befragten die staatlich geförderte Vorsorge, die nach dem ehemaligen Arbeits- und Sozialminister Walter Riester benannt ist. Ein halbes Jahr zuvor waren es erst 86 Prozent. 

Weniger berühmt ist das Zulagenprogramm, das den Namen des Wirtschaftsweisen Bert Rürup trägt: Die Basisrente kennen nur 22 Prozent, immerhin 3 Prozentpunkte mehr als im Herbst. An Bekanntheit verloren hat dagegen die Betriebliche Altersvorsorge (15 Prozent). Vor einem halben Jahr waren es noch 22 Prozent. 

Das wichtigste Sparziel der Deutschen ist die Altersvorsorge: 70 Prozent der Befragten haben sich bereits intensiv mit dem Thema beschäftigt. Doch nur rund die Hälfte davon (37 Prozent) hat einen Riester-Vertrag abgeschlossen. 52 Prozent geben an, Alternativen wie zum Beispiel die klassische Lebens- oder Rentenversicherung der Riester-Rente vorzuziehen. 

„Wer nicht riestert, verschenkt bares Geld“, kommentiert Hans Joachim Reinke, Vorstand der Union Asset Management. Denn bei der Riester-Rente übernehme der Staat mindestens 25 Prozent der eigenen Sparleistung in Form von Zulagen und Steuervorteilen. „Die Riester-Rente schließt andere Formen der Altersvorsorge keinesfalls aus.“