"Unsinn zu glauben, Honorarberatung hätte die Finanzkrise verhindert"

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Kommentar von Gerhard Müller, MWF Finanzberatung.
Im Rahmen der Leseraktion "Honorarberatung, die bessere Finanzberatung?"

Zumindest im Bereich der offenen Fonds sind die anfallenden Kosten in Form von Managementgebühr und Ausgabeaufschlag auch für den Kunden erkennbar. Eine Beratung mit einem jeweils vereinbarten Honorar kann zu einer Beratungszurückhaltung des Kunden führen und das fördert letztlich Fehlentscheidungen.
Berater, die ausschließlich die kurzfristig erzielbare Provision im Auge haben, werden langfristig keine zufriedene Kunden haben. Doch hierauf kommt es an. Das Quirin Modell mag zwar gezielt auf die Quirin Bank und ihre Kunden passen, doch Kunden mit kleineren Depots ist das nicht zu vermitteln.

Unbedacht bei allem ist die auf einen Honorarberatung fällige 19 Prozent Mehrwertsteuer. Die muss der Kunde letztendlich zusätzlich zahlen.

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