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Bitkom-Studie Unter 50-Jährige suchen online nach Versicherungen

Frau in der Bilbiothek
Frau in der Bilbiothek: Laut Bitkom-Studie spielen Fach- und Sachbücher bei der Suche nach einer Versicherung so gut wie keine Rolle. | Foto: IMAGO / Friedrich Stark

„Wer der Generation U50 eine Versicherung verkaufen möchte, sollte darauf achten, dass die Angebote online gut zu finden sind“, so fassen Forscher des Digitalverbands Bitkom die Ergebnisse ihrer Studie zusammen. Denn laut Studie informieren sich 92 Prozent der 16- bis 29-Jährigen und sogar 95 Prozent der 30- bis 49-Jährigen vor einem Versicherungsabschluss im Web über das Angebot. Auf klassische analoge Informationsmöglichkeiten greifen 85 beziehungsweise 88 Prozent dieser Altersgruppen zurück.

 

 

Bei den 50- bis 64-Jährigen liegen Print-Anzeigen und persönliche Gespräche mit 87 Prozent knapp vor den digitalen Wegen (85 Prozent). Nur bei den Senioren ab 65 sind klassische Informationsquellen mit 88 Prozent deutlich vor den digitalen mit 41 Prozent.

Fachbücher spielen keine Rolle

In der Gesamtbevölkerung werden klassische analoge Quellen etwas häufiger (87 Prozent) als digitale Angebote (78 Prozent) genutzt. Am häufigsten wird dabei der Rat von Versicherungsvertretern und -maklern gesucht (71 Prozent), gefolgt von Freunden und Bekannten (49 Prozent) und der Beratung in einer Bank (23 Prozent). Überhaupt keine Rolle spielen Fach- und Sachbücher.

Digital liegen die Informationen von Versicherungen und Banken vorne (58 Prozent), knapp vor Verbraucherportalen und entsprechenden Newslettern (54 Prozent) sowie Online-Vergleichsplattformen (43 Prozent). Nur eine geringe Rolle spielen soziale Netzwerke (8 Prozent) und Videoplattformen (6 Prozent).

Für die Studie wurden im Auftrag von Bitkom 1.004 Personen ab 16 Jahren befragt.