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Frontier Markets „Unternehmen finden hier ein kostengünstiges, solides und kosmopolitisches Umfeld“

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Umfangreiche Unterstützung durch Fiskal- und Geldpolitik

Im Jahr 2020 schrumpfte die philippinische Wirtschaft aufgrund der Pandemie und des einbrechenden internationalen Tourismus um 9,6 Prozent. „Wir fokussieren uns auf die starken makroökonomischen Fundamentaldaten vor der Pandemie, durch die sich das Land wirtschaftlich wieder erholen wird. Zudem trägt eine aktive Wirtschaftspolitik dazu bei, die wirtschaftlichen Schäden einzudämmen und den produktiven Motor intakt zu halten, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln“, fasst Johnstone zusammen.

Die Fiskal- und Geldpolitik sorgte während der Pandemie für ein angemessenes Maß an Stimulierung. Die philippinische Zentralbank senkte die Zinssätze im Dezember 2020 auf das historische Minimum von 2 Prozent, den Mindestreservesatz für Geschäftsbanken um 200 Basispunkte auf 12 Prozent und stellte durch den Kauf von Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt Liquidität bereit.

Das Finanzministerium hat im Jahr 2020 zwei Maßnahmenpakete (Bayanihan Acts I und II) auf den Weg gebracht. Insgesamt belief sich die direkte Budgethilfe auf 4,4 Prozent des BIP 2020 (IWF). Die Regierung führte auch “below-the-line“-Maßnahmen ein, hauptsächlich für Kreditgarantien, die sich auf etwa 0,6 Prozent des BIP 2020 beliefen. Dazu Johnstone: „Wir gehen davon aus, dass die Fiskal- und Geldpolitik die Wirtschaft solange stützen wird, bis es klare Anzeichen für eine nachhaltige Erholung gibt, die mit der Preis- und Finanzstabilität in Einklang steht.

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