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UBS Asset ManagementAktualisiert am 25.01.2021 - 09:59 UhrLesedauer: 6 Minuten
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Riesig und vielfältig Unterschätzte Anlagechancen an Chinas Festlandbörsen

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3. Relativ wenige Analysten beschäftigen sich mit A-Aktien

Fast 70 Prozent der Unternehmen am chinesischen A-Aktienmarkt werden von drei oder weniger Analysten beobachtet, so eine Untersuchung von Reuters (Abbildung 4).

Abbildung 4: Analystenabdeckung unterschiedlicher Aktienmärkte

Quellen: Reuters Eikon, UBS HSF. Stand: 12. September 2019. Das Universum basiert auf Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen US-Dollar und einem durchschnittlichen Tagesumsatz von mehr als 500.000 US-Dollar.

Darüber hinaus wird nur ein kleiner Teil des Gesamtmarkts in englischer Sprache abgedeckt, schätzungsweise zwischen 300 und 400 Unternehmen. Das bedeutet, dass sich Chancen nicht leicht finden lassen.

Wir sind der Meinung, dass diese Faktoren aktiven Managern mit China-Know-how vor Ort die Möglichkeit bieten, unterschätzte Anlagemöglichkeiten zu entdecken. Hier können unsere Präsenz in China und unser aktiver Bottom-up-Ansatz bei der Aktienauswahl, der sich auf Erkenntnisse vor Ort stützt, den Unterschied ausmachen.

 4. Chinesische A-Aktien mit geringer Korrelation zu den globalen Märkten

Chinesische A-Aktien haben im Laufe der Zeit eine geringe Korrelation zu den Märkten in Übersee gezeigt, sich also relativ unabhängig von ihnen entwickelt (siehe Abbildung 5). Zu den Gründen dafür gehören der geringe Anteil ausländischer Investoren, die Zugangsbeschränkungen in der Vergangenheit und die Struktur der Anleger.

Abbildung 5: Korrelation zum MSCI China A und MSCI World von Februar 2002 bis November 2019

Quelle: Bloomberg. Stand: Dezember 2019. Gemessen auf einer Skala von -1 bis 1. Je höher der Wert, desto höher die Korrelation. Bei einem Wert von 1 entwickeln sich die Märkte komplett gleichförmig.

Darüber hinaus beeinflussen eher inländische als ausländische Trends die Entwicklung der Unternehmen an Chinas A-Aktienmarkt. Das wurde in den vergangenen Jahren besonders deutlich, als die Sorgen über die Handelsspannungen zwischen den USA und China die Aussichten von Unternehmen mit einem hohen Engagement im Außenhandel und auf dem US-Markt belasteten.

Es ist möglich, dass sich diese Faktoren im Laufe der Zeit abschwächen werden. Das wird vor allem dann der Fall sein, wenn sich der chinesische A-Aktienmarkt wie erwartet weiter öffnet und globale Investoren ihre Präsenz ausbauen.

Bis dahin dürfte es jedoch noch dauern. Daher gehen wir davon aus, dass die niedrige Korrelation des chinesischen A-Aktienmarkts auf absehbare Zeit bestehen bleibt.

A-Aktien als interessanter Bestandteil eines China-Investments

Chinesische A-Aktien können insbesondere für Multi-Asset-Anleger erhebliche Diversifizierungsvorteile bieten. Das zeigte sich zum Beispiel im Jahr 2020, als der A-Aktienmarkt im Vergleich zu anderen Märkten rund um den Globus eine starke Performance gezeigt hat.

Außerdem können A-Aktien aufgrund der schieren Bandbreite an Anlagemöglichkeiten ein wichtiger Bestandteil einer China-Multi-Asset-Strategie sein. Und da die Aufnahme von chinesischen A-Aktien in globale Benchmark-Indizes voranschreitet, sind wir der Meinung, dass die damit verbundenen Zuflüsse das Segment langfristig stark strukturell unterstützen werden.

All diese Faktoren zusammengenommen erklären, warum wir unsere Allokation in chinesischen A-Aktien in den vergangenen zwei Jahren erhöht haben und dort auch in Zukunft Chancen sehen.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.

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