Carl Icahn und Donald Trump (r.): Die Rolle des Star-Investors als Berater des US-Präsidenten wird jetzt untersucht. Foto: Getty Images

Untersuchung der Staatsanwaltschaft

Trump-Berater Carl Icahn muss sich verteidigen

Nach Angaben der US-Tageszeitung The New York Times geht es bei den aktuellen Untersuchungen der Staatsanwälte in Manhattan um eine Fortsetzung ihrer Ermittlungen zur Regulierung des auf Mais basierenden Kraftstoffs Ethanol. Diese hatten im August zu Icahns Rücktritt von seinem Beraterjob für US-Präsident Trump geführt.

Am Freitag berichtete die Investmentgesellschaft Icahn Enterprises in einer Mitteilung von einer Vorladung der Anklagebehörde. Zu klären seien demnach Zusammenhänge zwischen Icahns Geschäften im Bereich der erneuerbaren Energien und seinem ehrenamtlichen Engagement als Regierungsberater zu diesem Thema.

Bereits als Icahn seine Tätigkeit für Trump angetreten hatte, kritisierten politische Beobachter mögliche Interessekonflikte aufgrund seiner Beteiligung an der texanischen Raffiniere CVR Energy. Im März berichtete The New York Times, Icahn habe sich dafür eingesetzt, die Pflicht zur Beimischung von Ethanol in Benzin aufzuheben.

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