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Untersuchung zeigt PKV ist gut für die Gesamtwirtschaft

Regelmäßig untersucht das Wirtschaftsforschungsinstituts Wifor um Geschäftsführer Dennis A. Ostwald für das Bundeswirtschaftsministerium den Beitrag der Gesundheitswirtschaft zum Wohlstand in Deutschland. Entscheidendes Kriterium ist dabei nicht der Umsatz, sondern die Bruttowertschöpfung.

Die gesamte Gesundheitswirtschaft habe dabei einen Anteil an der Wertschöpfung in Deutschland von 12 Prozent – und damit deutlich mehr als etwa der Automobilsektor (4 Prozent) oder die  Elektro- und Metallindustrie (9 Prozent). Die Private Krankenversicherung sei dabei ein wichtiger Teil und hinterlasse einen bedeutenden „ökonomischen Fußabdruck“, heißt es in der Untersuchung weiter.

Danach sorgt jeder Euro, der in der PKV erwirtschaftet wird, für das Doppelte (2,10 Euro) an Wertschöpfung in der Gesamtwirtschaft. Insgesamt betrage die Wertschöpfung der PKV laut der bisherigen Ergebnisse 8,6 Milliarden Euro.

Auch bei der Schaffung von Arbeitsplätzen braucht sich die private Krankenversicherung nicht zu verstecken: Ein Arbeitsplatz in diesem Sektor sorgt für zusätzliche 4,6 Arbeitsplätze in Deutschland.
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