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US-Hedge-Fonds akzeptieren Aufsicht

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Das ergibt eine aktuelle Untersuchung von Hedge Fonds Research (HFR). Die registrierten Fonds verwalten 71 Prozent des gesamten Kapitals, das in US-Hedge-Fonds steckt und etwa 60 Prozent des gesamten weltweiten Branchen-Volumens.

Kürzlich hatten die Senatoren Charles Grassley und Carl Levin dem Kongress einen Gesetzentwurf vorgelegt, der alle US-Hedge-Fonds zwingen soll, sich bei der SEC zu registrieren. Die Finanzkrise zeige, dass die Fonds schärfer reguliert werden müssten, sagten sie.

Der letzte Versuch, die Branche stärker zu kontrollieren, scheiterte 2006. Der von der SEC geforderte Zwang zur Registrierung wurde von einem Hedge-Fonds-Manager per Klage gekippt. Zuvor hatte sich die Zahl der registrierten Fonds immerhin verdoppelt – auf etwa ein Viertel aller US-Hedge-Fonds.

Der klare Trend zur Registrierung zeige, dass die Branche bereit sei, eine gewisse Kontrolle zu akzeptieren, kommentiert HFR-Chef Kenneth Heinz. „Es ist schwierig, etwas darüber zu sagen, warum genau die Fonds sich registrieren. Aber die Manager sind sicher der Meinung, dass es ihnen nützt, wenn sie ihren Kunden zeigen können, dass sie registriert sind.

2008 haben Anleger 154 Milliarden Dollar aus den alternativen Produkten abgezogen, das sind die ersten Nettoabflüsse seit dem Jahr 2002

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