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US-Hockeystar verklagt Finanzberater

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Zumindest ist davon der 39-Jährige Profisportler überzeugt. Er hat jetzt Klage gegen den Manager seiner Finanzen, Joseph Zada, eingereicht. Dieser soll die Summe über elf Jahre hinweg unterschlagen haben, berichten US-Medien. Fedorov sei ein in Russland Geborener, der nur über wenig Wissen und Erfahrung mit Investments sowie rechtlichen und finanziellen Dingen verfüge, heißt es in der Klageschrift. Zada habe sich hinterlistig das Vertrauen des Eishockey-Spielers erschlichen. Erste Investitionen durch Zada hätten eine „beachtliche Rendite“ gebracht. Deshalb habe Fedorov Zada danach weiter mit Geld betraut – Papiere, die die erzielte Rendite in irgendeiner Art bestätigten bekam der Eishockey-Profi dabei nicht. Zada hingegen gibt an, Fedorov nicht betrogen zu haben. Bei der Geldsumme habe es sich auch nicht um Bares für Investments, sondern um einen Kredit gehandelt. Der Angeklagte gibt indes zu, mit dem Profiligisten vereinbart zu haben, ihm dieses Jahr 60 Millionen US-Dollar zu zahlen, um die Sache zu bereinigen – Geld, das aber nie ankam. Zada zeigt sich trotz Klage optimistisch: „Wir können diese Geschichte hoffentlich bereinigen“, wird er in der Tageszeitung USA Today zitiert. „Ich glaube immer noch, dass wir Freunde sein können.“

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