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US-Immobilienfonds stürzen ab

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Der Rreef America Reit III hat ein Volumen von 2,6 Milliarden Dollar, zum Immobilienbestand gehören unter anderem Wolkenkratzer in Philadelphia sowie Büros im Silicon Valley, die Deutsche Bank ist mit rund zehn Prozent beteiligt. Das restliche Fondsvermögen stammt von US-Pensionsfonds. Der Fonds war so hoch verschuldet, dass er kurz vor der Pleite stand. Die Deutsche Bank sprang daraufhin mit einem Kredit ein, außerdem wurden diverse Fondsimmobilien verkauft.
Der Rreef America III ist nicht der einzige US-Immobilienfonds mit massiven Problemen: Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass der Whitehall Street International-Fonds von Goldman Sachs extrem an Wert verloren hatte: Dem „Handelsblatt“ zufolge schrumpfte das Vermögen dem Jahresbericht für 2009 zufolge von 1,8 Milliarden auf nur noch 30 Millionen Dollar. Mitte vergangener Woche meldete das „Wallstreet Journal“, dass dem Morgan Stanley Real Estate Fund VI ein Verlust von 5,4 Milliarden Dollar droht.

Deutsche Privatanleger sind von den Verlusten der drei Fonds nicht betroffen, es handelt sich bei allen Fonds um Produkte für institutionelle Investoren.

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