US-Investoren sind cooler als Europäer

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Die Kursstürze an den internationalen Aktienmärkten im Januar lösten bei Finanzprofis ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des US-Finanzdienstleisters State Street hervor. Demnach stieg die Risikobereitschaft der institutionellen Anleger in Nordamerika um 6 Punkte auf 78,2 Punkte. Bei Europas Großinvestoren sackte dieser Wert dagegen um 2,1 Punkte auf 83,7 Punkte ab. In Asien gab es im Februar keine nennenswerte Reaktion.

Der State Street Investor Confidence Index misst monatlich das weltweite Anlegervertrauen. Die Bereitschaft, Risiken einzugehen, zeigt sich unter anderem in der Aktienquote der Mischportfolios. Der globale Stimmungsindikator stieg im Februar um 3,5 Punkte auf 73 Punkte. Zum Vergleich: Im vergangenen August waren es noch 99,6 Punkte.

„Die aktuellen Kapitalströme in Marktsegmente wie Lateinamerika und globale Finanzwerte demonstrieren einen etwas gestiegenen Risikoappetit“, erklärt Paul O’Connell, Chef der State Street Associates.

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