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US-Trio debütiert mit ETFs und ETCs

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Die Startpalette, die die großen drei unter der Marke „Source“ verkaufen wollen, umfasst 13 Aktien- und 22 Rohstoffprodukte. Bei den Aktienfonds dominiert der europäische Markt mit ETFs auf sieben gängige Aktienindizes. Zudem gibt es zwei US-, zwei Großbritannien-, einen Japan- und einen globalen Indexfonds. Die jährlichen Verwaltungsvergütungen zwischen 0,19 Prozent und 0,5 Prozent liegen im Branchenschnitt. Die Source-ETFs gehören zu den so genannten Swap-ETFs. Sie enthalten nicht die genauen Bestandteile der Indexvorlage, sondern bekommen die Wertentwicklung als Ganzes über Tauschgeschäfte (Swaps) geliefert (mehr dazu lesen Sie hier). Eine nicht seltene Praxis, um den Index ganz exakt abbilden zu können. Recht neu ist allerdings, dass die Source-ETF gleich mehrere Tauschpartner für die Swaps verpflichtet haben. Damit soll das Risiko sinken, dass ein Swap wegen Konkurs des Swap-Partners platzen könnte. Bisher verfolgt nur der britische Anbieter ETF-Securities so eine Strategie (Link hier). Neben den Fonds bringt Source 22 Exchange Traded Commodities (ETC) unter der Marke T-ETC auf den Markt. Diese börsengehandelten Rohstoffzertifikate bilden den S&P GSCI und seine Unterindizes sowie einzelne Rohstoffe ab, beispielsweise Mais und Baumwolle. Um das hier vorhandene Emittentenrisiko auszuschalten, seien die T-ETCs jederzeit vollständig durch Staatsanleihen der G7-Länder oder Cash gesichert, heißt es von Source. Die Source-Gründer haben ihre Plattform als offene Einrichtung angedacht, für die sie noch neue Partner suchen und über die sie neue Standards auf dem europäischen Markt für börsengehandelte Indexprodukte etablieren will. Mal sehen, ob’s klappt. Nützliche Links: Homepage von Source

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