Kamala Harris will ins Weiße Haus: Höhere Steuern für Reiche, Finanztransaktionssteuer, Rückenwind für Tech-Aktien. Wie sich ihre Pläne auf Börsen und Anleger auswirken könnten.
Kamala Harris vs. Donald Trump: Wer punktet bei den Anlegern im US-Wahlkampf 2024?| Bildquelle: Montage: IMAGO / ZUMA Press | IMAGO / MediaPunch
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Eine neue Ära in den USA bahnt sich an: Nachdem Joe Biden am 21. Juli 2024 seinen Verzicht auf eine zweite Amtszeit verkündet hat, rückt Vizepräsidentin Kamala Harris ins Rampenlicht. Laut Medienberichten hat Harris derzeit die Unterstützung von genügend Delegierten der Demokraten, um im November als Präsidentschaftskandidatin ihrer Partei gegen den Republikaner Donald Trump anzutreten. Das berichteten die US-Nachrichtenagentur AP und der US-Sender CNN übereinstimmend.
Harris bedankte sich in einer Stellungnahme bei den Delegierten für deren Unterstützung. "Ich freue mich darauf, die Nominierung bald offiziell anzunehmen", hieß es darin. Sie sei stolz darauf, dass die Delegierten aus ihrer Heimat Kalifornien, angeführt von der einflussreichen Top-Demokratin Nancy Pelosi, maßgeblich dazu beigetragen hätten.
Doch was bedeutet eine mögliche Präsidentin Harris für die Wirtschaft, die Finanzmärkte und speziell für Anleger?
Tech-Aktien profitieren von Harris‘ Silicon-Valley-Connection
Mit dem wahrscheinlichen Eintritt von Vizepräsidentin Kamala Harris ins Rennen um die Präsidentschaft rücken ihre engen Verbindungen zur Tech-Branche in den Mittelpunkt des Interesses. Die aus der Bay Area stammende Politikerin hat während ihrer Zeit als Bezirksstaatsanwältin von San Francisco und Generalstaatsanwältin von Kalifornien ein weitreichendes Netzwerk in Silicon Valley aufgebaut.
Führende Tech-Investoren wie LinkedIn-Mitbegründer Reid Hoffman und der einflussreiche Risikokapitalgeber Ron Conway haben Harris' politischen Aufstieg schon früh unterstützt. Auch wenn die Rückendeckung durch einige Tech-Bosse wie Netflix-Chef Reed Hastings durchwachsen ist, verfügt Harris über tiefe Wurzeln in der Bay Area und gute Drähte zu Schlüsselfiguren der Branche.
Nachdem Präsident Joe Biden seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt hat, scheint sich die Begeisterung demokratischer Tech-Spender für Harris zu mehren. Schwergewichte wie Hoffman und Aaron Levie, CEO von Box, bekunden öffentlich ihre Unterstützung. Laut der Fundraising-Plattform ActBlue konnte Harris' Kampagne innerhalb weniger Stunden über 27 Millionen Dollar an Kleinspenden einsammeln – ein deutliches Signal für ihren Rückhalt in der Tech-Community.
Analysten gehen davon aus, dass Harris' enge Verbindung zu Silicon Valley den Technologieaktien Auftrieb geben könnte. Der Sektor zählt seit Jahren zu den Börsenfavoriten und verspricht weiterhin hohes Wachstumspotenzial, gerade im Bereich Künstliche Intelligenz. Schwergewichte wie Nvidia, Apple, Microsoft und Alphabet performen im bisherigen Jahresverlauf 2024 stark.
Tatsächlich reagierten die Märkte bereits positiv auf die Aussicht einer Harris-Kandidatur: Nach Bidens Rückzugsankündigung stiegen die Kurse von Tech-Giganten wie Alphabet, Meta und Nvidia um rund 2 Prozent. Deutsche Investoren mit US-Tech-Aktien im Depot können auf eine Fortsetzung dieses Trends spekulieren, sollte Harris ins Weiße Haus einziehen.
Zugleich dürften sich große Tech-Konzerne, die wichtige Geschäftsbeziehungen in China unterhalten, Vorteile von einer Präsidentin Harris erhoffen. Die Demokratin gilt als moderate Stimme in Handelsfragen und steht für eine pragmatische Zusammenarbeit mit Peking, wo dies den US-Interessen dient. Gerade im Kontrast zu Trumps konfrontativer "America First"-Politik verspricht dies mehr Planungssicherheit für international aufgestellte Digitalkonzerne.
Allerdings steht Harris auch für eine striktere Regulierung der Tech-Riesen. Sie fordert besseren Verbraucherschutz, eine schärfere Wettbewerbsaufsicht und unterstützt Bidens Pläne für strengere Richtlinien beim Einsatz Künstlicher Intelligenz. Hier gilt es für eine Präsidentin Harris, eine Balance zwischen Innovationsförderung und nötiger Kontrolle zu finden.
Kritiker warnen zudem, dass Harris' Silicon-Valley-Verbindungen zu einer Klientelpolitik zugunsten der Digitalwirtschaft führen könnten. Sollte der Eindruck entstehen, im Weißen Haus würden die Interessen der Tech-Milliardäre über jene der einfachen Bürger gestellt, könnte dies zum Bumerang werden.
Wie sich Harris' Politik letztlich auf die Kursentwicklung von Tech-Aktien auswirkt, bleibt abzuwarten. Die Gesamteinschätzung der Anleger scheint aber positiv: Mit einer Präsidentin, die die Digitalbranche versteht und fördert, sehen viele Investoren gute Chancen für die Zukunft von Big Tech – trotz mancher regulatorischer Herausforderungen.
Reichensteuer und Unternehmensabgaben: Harris will Gutverdiener zur Kasse bitten
Allerdings zeichnet sich auch ab, dass eine Präsidentin Harris Reiche und Unternehmen steuerlich stärker belasten dürfte. Wie bereits Biden strebt sie höhere Abgaben für Topverdiener an, um Investitionen in Infrastruktur und Sozialprogramme gegenzufinanzieren. Harris' eigene Präsidentschaftskampagne 2019 forderte eine Anhebung des Unternehmenssteuersatzes auf 35 Prozent. Auch Kapitalerträge will sie zu regulären Einkommensteuersätzen besteuern. Dies könnte die Gewinne einiger Unternehmen belasten.
Zu Harris' persönlichen Schwerpunkten zählen erweiterte Steuergutschriften für Familien im Rahmen des "LIFT the Middle Class Act". Den unter Biden ausgeweiteten Kindersteuerrabatt, der die Kinderarmut reduzierte, dürfte sie weiter aufstocken.
Finanztransaktionssteuer: Anleger sollen bluten für "Medicare for All"
Ein zentraler, aber zugleich höchst kontroverser Punkt in Kamala Harris' wirtschafts- und sozialpolitischer Agenda ist die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Mit den Einnahmen aus der Abgabe auf Wertpapiergeschäfte will die Demokratin ihr ehrgeiziges Projekt einer universellen Gesundheitsversorgung finanzieren, bekannt unter dem Schlagwort "Medicare for All".
Konkret sieht Harris' Plan vor, Aktientransaktionen mit einem Steuersatz von 0,2 Prozent zu belegen. Für den Handel mit Anleihen soll ein Satz von 0,1 Prozent gelten, für Derivategeschäfte sind 0,002 Prozent vorgesehen. Die Vizepräsidentin argumentiert, damit würden hauptsächlich wohlhabende Investoren und Spekulanten zur Kasse gebeten, während die Mehrheit der Bürger von besserer und bezahlbarer Gesundheitsversorgung profitiere.
Doch an der Wall Street und in Teilen der Finanzbranche stoßen die Pläne auf heftigen Widerstand. Kritiker warnen, die Finanztransaktionssteuer benachteilige vor allem Kleinanleger und Sparer, die direkt oder indirekt in Aktien und Anleihen investiert sind. Durch die höheren Kosten pro Trade würden viele Menschen davon abgeschreckt, überhaupt an den Kapitalmärkten zu partizipieren. Damit werde Vermögensaufbau gerade für die Mittelschicht erschwert.
Zudem befürchten Experten negative Folgen für die Marktliquidität und -effizienz. Wenn sich wegen der Steuer das Handelsvolumen verringere, könne dies zu größeren Kursausschlägen und höherer Volatilität führen. In der Konsequenz würde sich die Kapitalversorgung der Unternehmen verschlechtern. Auch Pensionsfonds, Versicherungen und andere institutionelle Investoren, die auf stabile Erträge angewiesen sind, könnten in Mitleidenschaft gezogen werden - mit entsprechenden Folgen für Altersvorsorge und Policen.
Selbst aus den eigenen Reihen der Demokraten gibt es vereinzelt Skepsis. Einige moderate Abgeordnete fürchten, die Steuer könnte eine Abwanderung von Börsengeschäften ins Ausland und in weniger regulierte Marktsegmente zur Folge haben. Am Ende würden womöglich sogar Arbeitsplätze im heimischen Finanzsektor verlorengehen.
Für deutsche und andere internationale Anleger ist die Diskussion ebenfalls relevant. Sollte die Finanztransaktionssteuer tatsächlich Realität werden, wären auch Investoren mit Engagements in US-Aktien, -Anleihen oder -Derivaten davon betroffen. In Kombination mit der ebenfalls geplanten Erhöhung der Kapitalertragsteuern drohen spürbare Mehrbelastungen.
Es liegt nun an Harris, die Öffentlichkeit und skeptische Parteifreunde von der Notwendigkeit und den Vorteilen der Steuer zu überzeugen. Gelingt dies nicht, könnte die Finanztransaktionssteuer zu einem Mühlstein in Wahlkampf werden. Statt als Vorkämpferin für soziale Gerechtigkeit dazustehen, liefe Harris Gefahr, als Feindin der Sparer und Anleger porträtiert zu werden. Es wird sich zeigen, ob "Medicare for All" die Wall Street überzeugen kann – oder am Ende Kleinanleger und Pensionäre die Zeche zahlen.
Donald Trump: So könnte er Kamala Harris angreifen
Ex-Präsident Donald Trump, der erneut als Kandidat der Republikaner ins Rennen gehen wird, dürfte Kamala Harris' wirtschafts- und finanzpolitische Pläne scharf attackieren. Insbesondere ihre Vorschläge für Steuererhöhungen werden ihm als Munition dienen.
Trump wird die geplanten höheren Unternehmensabgaben als jobfeindlich und wachstumsschädlich geißeln. Er dürfte argumentieren, dass dadurch Arbeitsplätze vernichtet, Investitionen ausgebremst und die Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft beeinträchtigt würden. In ähnlicher Weise wird er die von Harris angestrebte Finanztransaktionssteuer als Angriff auf die Altersvorsorge der Mittelschicht darstellen. Seine Botschaft: Die Demokratin will die hart erarbeiteten Ersparnisse und Vermögen der einfachen Bürger durch neue Abgaben schmälern.
All dies wird Trump als Beleg für eine angeblich "linksradikale" Agenda von Harris anführen. Er dürfte behaupten, dass sie mit ihren Plänen einen "sozialistischen" Kurs einschlagen und die marktwirtschaftlichen Prinzipien der USA untergraben wolle. Dabei kann er auf die Unterstützung von Wirtschaftsverbänden, konservativen Denkfabriken und Lobbygruppen zählen, die ebenfalls gegen Steuererhöhungen mobilisieren werden.
Auch die engen Verbindungen von Harris zur Tech-Branche und ins Silicon Valley bieten Trump Angriffsfläche. Er wird der Demokratin vorwerfen, eher die Interessen der Tech-Milliardäre und der Großkonzerne zu vertreten als jene der einfachen Arbeiter und des Mittelstands. Gerade die Geschäftsbeziehungen der Tech-Riesen nach China dürften ihm dabei als Aufhänger dienen. Trump wird Harris als zu "weich" gegenüber Peking darstellen und behaupten, sie wolle wichtige US-Technologien preisgeben und amerikanische Arbeitsplätze gefährden.
Es ist zu erwarten, dass Trump diese Angriffe in aggressiver und polarisierender Form vortragen wird. Dabei dürfte er auch persönlich gegen Harris austeilen und versuchen, ihre Glaubwürdigkeit und Integrität in Frage zu stellen. Für Harris wird es darauf ankommen, sich als moderate und pragmatische Kraft zu präsentieren, die die Interessen aller Amerikaner im Blick hat. Sie muss ihre Pläne offensiv erklären und aufzeigen, dass Investitionen in Infrastruktur, Bildung und soziale Sicherung langfristig auch der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt zugutekommen. Zugleich gilt es für sie, Trumps Behauptungen konsequent zu widerlegen und seine eigene Bilanz kritisch zu hinterfragen. Der Wahlkampf verspricht, eine harte Auseinandersetzung zu werden.
Handelskonflikt-Déjà-vu? Deutsche Anleger fürchten "America First"-Comeback
Ein Wahlsieg Trumps brächte indes eigene Risiken für deutsche Investoren und Unternehmen mit sich. Seine "America First"-Doktrin lässt ein Revival der Handelskonflikte nach dem Muster seiner Amtszeit 2017-21 befürchten.
Besonders für die deutsche Autoindustrie böten Trumps Drohungen mit Strafzöllen Anlass zur Sorge. Laut ifo-Institut könnten neuerliche US-Autozölle die hiesige Wirtschaft rund 5 Mrd. Euro kosten. 40% des deutschen Leistungsbilanzüberschusses werden mit den USA erzielt - fast doppelt so viel wie vor der Pandemie. Deutschland wäre daher noch anfälliger für Trumps Zölle als bei seiner ersten Amtszeit.
Simulationen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen: Würde Trump einen Zollsatz von 10 Prozent auf alle US-Importe erheben, könnte das deutsche BIP-Niveau bis 2028 um 1,2-1,4 Prozent niedriger ausfallen als im Basisszenario ohne Zollerhöhungen. Die kumulierten BIP-Verluste für Deutschland lägen bei 120-150 Mrd. Euro. Auch Beschäftigung und Inflation wären negativ betroffen.
Allerdings könnte Trump auch eine wirtschaftsfreundliche Politik mit Steuersenkungen verfolgen, wovon deutsche Firmen mit US-Töchtern profitieren könnten. In seiner ersten Amtszeit legte der S&P 500 um 70 Prozent zu.
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2024 wird zum Schicksalsjahr für die Märkte
Die US-Präsidentschaftswahl 2024 verspricht, zu einem Wendepunkt für die internationalen Finanzmärkte zu werden. Denn die beiden voraussichtlichen Kontrahenten - Amtsinhaberin Kamala Harris und ihr republikanischer Herausforderer Donald Trump – stehen für gegensätzliche wirtschafts- und handelspolitische Konzepte.
Eine erneute Kandidatur von Harris dürfte zumindest kurzfristig für Optimismus sorgen, insbesondere im Technologiesektor. Ihre Nähe zur Silicon-Valley-Elite und die Aussicht auf staatliche Investitionen in Zukunftsfelder wie Künstliche Intelligenz könnten Tech-Aktien beflügeln. Auch ihre Pläne für den Ausbau erneuerbarer Energien und der Kampf gegen den Klimawandel dürften entsprechende Branchen und ESG-orientierte Anleger positiv stimmen.
Sollte sich dagegen Trump durchsetzen, müssten sich Investoren wohl auf rauere Zeiten einstellen. Seine "America First"-Doktrin und die Neigung zu Alleingängen in der Handelspolitik haben in der Vergangenheit immer wieder für Turbulenzen an den Börsen gesorgt. Deutsche Anleger und Unternehmen wären besonders betroffen: Sollte Trump seine Drohungen wahrmachen und erneut Strafzölle gegen EU-Importe verhängen, würde dies die hiesige Exportwirtschaft empfindlich treffen. Studien warnen vor Wertschöpfungsverlusten in Milliardenhöhe und einem spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit.
Doch unabhängig vom Wahlausgang – Experten rechnen für 2024 ohnehin mit erhöhter Volatilität an den Märkten. Neben dem Wahlkampf und dem ungewissen Ausgang des Rennens dürften auch die hartnäckig hohe Inflation, steigende Leitzinsen und geopolitische Spannungen immer wieder für Nervosität sorgen. Hinzu kommen wachsende Zweifel an den hohen Bewertungen vieler Aktien, gerade aus dem Tech-Sektor.
Vor diesem Hintergrund sind Anleger gut beraten, ihre Portfolios frühzeitig auf Herz und Nieren zu prüfen. Gerade wer stark in US-Titel oder deutsche Exportwerte investiert ist, sollte mögliche Risiken im Auge behalten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Eine breitere Diversifikation, etwa durch eine stärkere Gewichtung von Substanzwerten oder eine höhere Cashquote, könnte helfen, die Schwankungen abzufedern. Auch Absicherungsstrategien, zum Beispiel durch Derivate oder Stopp-Loss-Marken, können sinnvoll sein.
Generell gilt: Die US-Wahl 2024 markiert eine Weggabelung, deren Ausgang weitreichende Folgen für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte haben wird. Anleger tun gut daran, die politischen Entwicklungen in den kommenden Monaten aufmerksam zu verfolgen und ihre Depots entsprechend zu wappnen. Denn egal, ob am Ende Harris oder Trump das Rennen machen - eins steht fest: An den Börsen stehen bewegte Zeiten bevor.
Kamala Harris vs. Donald Trump: Wer punktet bei Anlegern? Ein Überblick.
Kritisiert Harris' Steuerpläne als jobfeindlich und "linksradikal"
Erweiterte Steuergutschriften für Familien und Kinderbetreuung
Sieht in Finanztransaktionssteuer Angriff auf Kleinanleger und Altersvorsorge
"Medicare for All"-Vision, finanziert durch neue Transaktionssteuer
Dürfte Harris' Silicon-Valley-Nähe und China-Verbindungen attackieren
Stellt wirtschaftsfreundliche Agenda mit Steuersenkungen in Aussicht
US-Wahl 2024: Häufige Fragen von Anlegern zu Auswirkungen auf Börsen und Investments
Wie funktioniert das Wahlsystem bei der US-Präsidentschaftswahl?
Die US-Präsidentschaft wird indirekt durch das Electoral College gewählt. Jeder Bundesstaat hat entsprechend seiner Bevölkerungszahl eine bestimmte Anzahl an Wahlleuten. Der Kandidat, der in einem Staat die meisten Stimmen erhält, bekommt in der Regel alle Wahlleute des Staates zugesprochen.
Welche Rolle spielen die Vorwahlen bei der Präsidentschaftswahl?
In den Vorwahlen (Primaries) bestimmen die Parteien ihre Kandidaten für die Präsidentschaftswahl. Dabei treten in den einzelnen Bundesstaaten verschiedene Bewerber gegeneinander an. Die Vorwahlen starten traditionsgemäß im Februar des Wahljahres in Iowa und New Hampshire.
Wie können sich Anleger auf mögliche Auswirkungen der US-Wahl vorbereiten?
Anleger sollten ihr Portfolio überprüfen und gegebenenfalls diversifizieren, um Risiken zu minimieren. Eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen kann helfen, Schwankungen abzufedern. Auch eine Absicherung durch Hedging-Strategien kann sinnvoll sein.
Welche Branchen könnten von der US-Wahl profitieren oder negativ betroffen sein?
Traditionell gelten Republikaner als wirtschaftsfreundlicher, während Demokraten oft strengere Regulierungen und höhere Steuern für Unternehmen befürworten. Je nach Wahlausgang könnten z.B. erneuerbare Energien, Infrastruktur, Gesundheitswesen oder Technologiesektor im Fokus stehen.
Wie hat sich der Aktienmarkt in der Vergangenheit während US-Wahljahren entwickelt?
Historisch betrachtet zeigt der S&P 500 in Wahljahren oft eine unterdurchschnittliche Performance. Allerdings gab es auch viele Ausnahmen, wie z.B. 2020, als der Index trotz Pandemie und Wahl um 16% zulegte. Langfristig lässt sich kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Wahlen und Börsenentwicklung feststellen.
Welche Auswirkungen könnte die US-Wahl auf Währungen haben?
Der Ausgang der Wahl kann sich auf den Wechselkurs des US-Dollars auswirken, was auch andere Währungen beeinflusst. Eine wirtschaftsfreundliche Politik kann den Dollar stärken, während politische Unsicherheiten ihn schwächen könnten. Auch die Geldpolitik der Fed spielt eine wichtige Rolle.
Wo finden Anleger verlässliche Informationen zur US-Wahl und deren mögliche Folgen?
Anleger sollten seriöse Quellen wie renommierte Wirtschaftsmedien, Analysen von Banken oder Vermögensverwaltern und Einschätzungen von Experten nutzen. Auch die Berichterstattung der großen US-Medien wie Wall Street Journal, New York Times oder CNBC kann hilfreich sein, um Trends und Stimmungen einzuschätzen.
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Wie würden Sie als Anleger auf einen Wahlsieg von Kamala Harris reagieren?
Ich würde verstärkt in US-Tech-Aktien investieren, da ich hier großes Potenzial sehe.
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Ich werde meine Investitionsstrategie nicht ändern, da ich langfristig investiere und kurzfristige politische Entwicklungen für mich weniger relevant sind.
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Ich würde mein Engagement in US-Aktien zurückfahren und stattdessen auf europäische oder asiatische Märkte setzen.
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Ich bin mir unsicher, wie sich eine Präsidentschaft von Kamala Harris auf die Märkte auswirken wird und warte zunächst ab.
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