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Investieren wie die reichsten 1 Prozent
Was ist Venture Capital und wie kann ich investieren?
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Karl Avila Archbold (Gastautor)

Investieren wie die reichsten 1 Prozent Was ist Venture Capital und wie kann ich investieren?

Karl Avila Archbold, Marketingleiter bei Inventure Capital
Karl Avila Archbold, Marketingleiter bei Inventure Capital: „Eine möglichst frühe Beteiligung an erfolgreichen Unternehmen über Venture Capital wird mit sehr hohen Renditen belohnt, birgt aber auch höhere Risiken.“
© Karl Avila Archbold, Collage von Jessica Hunold mit Canva
ARTIKEL-INHALT
Seite 1 - Investiert wird im VC in Start-ups mit hohem Wachstumspotenzial.
Seite 2 - Welche verschiedenen Kategorien von Venture Capital gibt es? Seite 3 - Was sind die Unterschiede von VC im Vergleich zu einer Aktie oder einem ETF? Seite 4 - Inwiefern ist Venture Capital als Investment für Einsteiger:innen geeignet? Seite 5 - Nach welchen Kriterien sollten Einsteiger:innen ein Venture-Capital-Investment auswählen? Seite 6 - Wie können Einsteiger:innen in Venture Capital investieren?

Venture Capital, häufig VC abgekürzt, ist eine Beteiligungsform, bei der ein junges unternehmerisches Vorhaben („Venture) eine Finanzierung beziehungsweise Kapital („Capital) von Investoren bekommt. Die Investoren erhalten für ihr Investment im Gegenzug Unternehmensanteile, die sie zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen können.

Das klassische deutsche Wort für Venture Capital lautet „Risikokapital”. Um ähnlich wie im Englischen die Betonung auf das unternehmerische Handeln zu legen, spricht man inzwischen eher von „Wagniskapital” oder auch „Innovationskapital”

Venture Capital fließt in innovative Start-ups

Investiert wird bei Venture Capital in Start-ups, also Unternehmen, die noch in ihren Anfängen stecken, aber ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen. Solche Start-ups finden Investoren nicht an öffentlichen Börsen. Venture Capital ist wie Private Equity Teil des privaten Beteiligungsmarktes.

 

Die Anlageklasse wird bislang vor allem von Institutionen und vermögenden Privatpersonen genutzt, um höhere Renditen zu erzielen und um ihr Anlageportfolio zu diversifizieren. Venture Capital als alternative Anlageklasse eignet sich sehr gut dazu, das Risiko-Rendite-Profil eines Anlageportfolios zu optimieren.

Venture-Capital-Fonds unterstützen Start-ups

Investiert wird Venture Capital dabei in der Regel über Venture-Capital-Fonds, die von professionellen Fondsmanagern verwaltet werden. Die Fondsmanager kümmern sich nicht nur um die Auswahl vielversprechender Start-ups, sondern betreuen und unterstützen die ausgewählten Portfolio-Unternehmen aktiv zum Beispiel mit Beratung, Branchen-Know-how und ihrem Netzwerk.

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Als Anlageklasse ist Venture Capital in den USA berühmt geworden, als Venture-Capital-Fonds durch frühe Beteiligungen an heutigen Tech-Giganten wie Google oder Facebook Rekord-Renditen erzielen konnten.

Der VC-Fonds von Benchmark hatte einen guten Riecher und hat zwischen 1997 und 1999 mit seinem Ebay-Investment eine unglaubliche Rendite in Höhe von 2632 Prozent pro Jahr erzielt. 

Venture Capital ist jedoch auch mehr als eine Anlageklasse. Als Innovationstreiber ist VC gesamtwirtschaftlich von großer Bedeutung. Das Wagniskapital fördert die Entstehung von jungen, innovativen Unternehmen. Die Anlageklasse kann also nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen, sondern auch den technologischen Fortschritt und den Wohlstand eines Landes sichern. Dies hat auch die Politik erkannt, weshalb das Venture-Capital-Ökosystem in Deutschland mittlerweile aktiv gefördert wird. 

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