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Börsenhändler der New York Stock Exchange im März 2020 Foto: imago images / UPI Photo
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Experte von Aegon AM

„Veränderte Korrelationen stellen Multi-Asset-Fondsmanager vor große Herausforderungen“

Tim Sterk, Aegon AM

Herr Sterk, warum sollten sich Anleger gerade jetzt mit einem Fonds wie dem Aegon Alternative Risk Premia Fund befassen?

Tim Sterk: Die Nachfrage am Markt nach Alternative-Risk-Premia-Strategien im Multi-Asset-Bereich hat uns zu dem Schritt bewogen: Anleger haben es derzeit nicht leicht. Die meisten Asset-Klassen erscheinen mittlerweile sehr teuer. Die Gefahr von schärferen Korrekturen ist nicht von der Hand zu weisen.

Viele Anleger, gerade auch in Deutschland, machen sich zudem Sorgen im Hinblick auf eine möglicherweise mangelnde Diversifikation in ihrem Portfolio. Multi-Asset-Fonds setzen sich aus den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Währungen zusammen, um eine breite und damit robuste Diversifikation sicherzustellen. Doch in den vergangenen Jahren hat sich die Korrelation der einzelnen Asset-Klassen immer weiter erhöht, die traditionellen Trennschärfen zwischen den wichtigsten Bestandteilen von Multi-Asset-Fonds verwischen; die Entwicklung der Aktienmärkte strahlt inzwischen ungefähr zu 75 Prozent auf die anderen Asset-Klassen ab. Diese veränderten – und letztlich unerwünschten – Korrelationen sind für das Management von Multi-Asset-Fonds eine große Herausforderung. Es gibt daher dringenden Bedarf für eine echte, belastbare Diversifikation im Portfolio, die zum einen Renditequellen erschließt und zum anderen Abwärtsrisiken für das investierte Kapital minimiert.

Und das können alternative Risikoprämien-Strategien leisten?

Sterk: Diese speziellen Strategien zur Verringerung von Risiken haben sich seit langem bewährt. Aegon-Portfoliomanager setzen sie seit rund zehn Jahren flankierend in ihrer Arbeit ein. Mit dem Aegon Alternative Risk Premia Fund kommen diese Strategien in einem erprobten, hauseigenen UCITS-Fonds gebündelt zum Einsatz.

Könnten Sie ein konkretes Beispiel für einen Bestandteil dieses alternativen strategischen Ansatzes nennen?

Sterk: Weithin bekannt ist die Currency-Carry-Strategie, sie ist eine der beliebtesten Forex-Trading-Strategien. Bei dieser Anlagestrategie nehmen Anleger einen Kredit in einer Währung auf, in der das Zinsniveau niedrig ist. Dieses Geld wird anschließend in Zinspapiere, zum Beispiel Anleihen, einer anderen Währung mit einem höheren Zinsniveau angelegt. Die Rendite bei einem Currency-Carry-Trade wird aber nicht nur aus der Zinsdifferenz (Carry), sondern auch durch die Wechselkursentwicklung erzielt. Unsere Aufgabe als Fondsmanager besteht darin, Währungen zu finden, die gute Renditen durch Carry-Trades zulassen.

Die beschriebene Strategie ist eine von vielen möglichen Ansätzen. Worauf konzentrieren Sie sich innerhalb der alternativen Risikoprämien-Strategie von Aegon AM?

Sterk: Aus der Vielzahl von alternativen Risikoprämien-Ansätzen am Markt haben wir vier einfache, bewährte und transparente Strategien ausgewählt: Wie gezeigt Carry, aber auch die Strategien Value, Momentum und Volatility. Durch diese konzise Herangehensweise fällt ein sogenanntes „Over-Engineering“ weg, wie es einige Asset Manager und auch Hedgefonds betreiben, das nicht selten an eine Black Box erinnert. Wir können unseren Kunden stattdessen eine transparente, kostengünstige, sehr begrenzt volatile und zugleich hoch liquide Alternative bieten.

Welche Ergebnisse können Kapitalanleger erwarten?

Sterk: Die Strategie strebt eine absolute Rendite von jährlich 3 Prozent bei einer Zielvolatilität von 3 bis 4 Prozent über den gesamten Marktzyklus hinweg an. Zwei jüngste Perioden von Marktturbulenzen – das vierte Quartal 2018 und der Corona-bedingte Marktausverkauf im März 2020 – haben unter Beweis gestellt, dass die Einbindung von alternativen Risikoprämien-Strategien eine geeignete Alternative für Kapitalanleger sein kann, die unter allen Marktbedingungen stabile Renditen erzielen wollen. Zum Vergleich: Die Korrelation des Fonds zu globalen Aktien beträgt niedrige 8 Prozent, zu globalen Anleihen sind es 9 Prozent. Die mithilfe von Backtests ermittelte Rendite des Fonds liegt seit Auflage des Fonds Anfang Januar 2008 bei jährlich 3,9 Prozent, bei einer niedrigen Volatilität von 2,7 Prozent. Eine ausgeprägte Drawdown-Phase an den Märkten schlägt auf unseren Fonds laut Backtest-Ergebnis nur mit 3,7 Prozent maximaler Volatilität durch.

Letzte Frage: Warum ist Aegon AM für Anleger die richtige Wahl?

Sterk: Aegon Alternative Risk Premia Fund ist ein transparenter, liquider alternativer Fonds mit einem Volumen von 170 Millionen Euro. Der Fonds baut auf den bewährten Fähigkeiten von Aegon Asset Management in der Asset-Allokation und der Erzielung alternativer Risikoprämien auf. Wir nutzen die Fähigkeiten eines 32-köpfigen globalen Multi-Asset- und Solutions-Teams, das derzeit 48 Milliarden Euro über eine Reihe verschiedener Risiko-Rendite-Strategien verwaltet. Somit ist gewährleistet: Die uns anvertrauten Gelder betreuen wir jederzeit mit einer über viele Jahre gewachsenen Expertise, einfachen und nachvollziehbaren Strategien und einem sehr ansehnlichen Track-Record.

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