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„Strategien eines aggressiven Hedgefonds“ Firmenpensionskassen kritisieren Gesetzesvorschlag zu Generationenkapital

Ein Rentner-Ehepaar geht im Park spazieren
Ein Rentner-Ehepaar geht im Park spazieren: Die Regierung hat einen Gesetzesvorschlag zur Stärkung der Altersvorsorge vorgelegt. Doch das sogenannte „Generationenkapital“ ist umstritten. | Foto: IMAGO / Sven Simon

Der Verband der Firmenpensionskassen (VFPK) äußert Bedenken gegen den aktuellen Gesetzesvorschlag zum „Generationenkapital“ – und das, obwohl der Verband grundsätzlich die Stärkung der Altersvorsorge durch zusätzliche Kapitaldeckung und Investitionen in Sachwerte befürwortet.

Die Kritikpunkte des VFPK sind:

  • Der Plan, die Investments vollständig durch Fremdkapital zu finanzieren. Die Mitarbeiter des VFPK stufen dies als hochspekulativ und riskant ein. 

„Das Modell der Bundesregierung erinnert stark an die Strategien eines aggressiven Hedgefonds. Bekanntermaßen ist jedoch das Risiko schuldenfinanzierter Kapitalanlagen erheblich und steht nicht im Einklang mit unserem Verständnis von verantwortungsvoller Finanzierung eines Generationenkapitals“, so Helmut Aden, Vorstandsvorsitzender des VFPK, der zudem im Vorstand des BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes die Finanzierungspläne sitzt.

  • Die Rolle des Staates als Unternehmer sowie Aktieninvestor sieht der Verband ebenfalls äußerst skeptisch. Für eine erfolgreiche Umsetzung müsse der Staat laut Verband nicht nurdie notwendige Infrastruktur und Expertise bereitstellen, sondern auch das Risiko politisch beeinflusster Auflagen tragen, die das Rendite-Risikoprofil potenziell negativ beeinflussen könnten.
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