Veritas räumt auf

Die unabhängige Fondsboutique Veritas Investment baut die eigene Produktionspalette um. Die Änderungen sollen zum 18. September beziehungsweise 1. Oktober in Kraft treten. Unter anderem will sie dabei das Produktangebot von 14 auf 10 Fonds verringern, was das Volumen pro Fonds erhöhen und die Verwaltungskosten relativ betrachtet senken soll.

Zum 18. September wird Veritas den A2A Wachstum (ISIN: DE0005561641) sowie den ETF-Dachfonds Renten (ISIN: 0005561690) auf den A2A Defensiv (ISIN DE 0005561666) vereinigen. Der soll dann allerdings Veri ETF-Allocation Defensive heißen. Der ETF-Dachfonds Quandt (ISIN: DE 0005561625) und der ETF-Dachfonds Emerging Markets Plus Money (ISIN: DE0009763326) verschmelzen mit dem ETF-Dachfonds Aktien (ISIN: DE 0005561682). Der ETF-Dachfonds Aktien wird zum Veri ETF-Allocation Emerging Markets.

Durch diese Maßnahmen sollen sich die Verwaltungskosten der Fonds auf 1 bis 1,5 Prozent verringern. Mit der Streichung des Ausgabeaufschlags für den umbenannten Veri ETF-Allocation Defensive bietet Veritas ab Oktober drei Produkte ohne Ausgabeaufschlag an. Bereits ab Juli soll bei vermögensverwaltenden Fonds eine Gewinnschwelle für erfolgsabhängige Gebühren eingeführt werden. Diese Gebühr wird künftig für Aktienfonds entfallen.

Veritas plant außerdem die Einführung institutioneller Tranchen für Mindestanlagen von einer Million Euro mit halbierter Verwaltungsgebühr. Damit will sich die Fondsboutique somit auch für institutionelle Anleger interessant machen.

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