Mario Draghi ist seit November 2011 Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Foto: European Central Bank

Verlängerung bis Ende 2017

Draghi drosselt Tempo bei Bond-Käufen

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Wenn der Ausblick weniger günstig oder die Finanzierungsbedingungen in der Eurozone unvereinbar mit den weiteren Fortschritten in Richtung einer nachhaltigen Korrektur der Inflationsentwicklung werden, beabsichtigt der Rat das so genannte QE-Programm in Bezug auf Volumen und/oder Laufzeit zu erhöhen, schrieb die EZB in einer Mitteilung.

Durch eine Verlängerung der Bondkäufe zu einem reduzierten monatlichen Volumen versucht die EZB wohl, ihre außergewöhnlichen geldpolitischen Stimuli beizubehalten, nachdem politische Risiken den Ausblick für die Euroraum-Erholung trüben.

Erschütterungen wie der Brexit, die US-Wahl und das italienische Referendum dürften die Regierungen zögern lassen, notwendige Anpassungen vorzunehmen, um aus der zyklischen Konjunkturerholung des Euroraums eine strukturelle zu machen.

„Anti-Establishment-Bewegungen schaffen eine Atmosphäre, in der es für Finanzminister und Politiker schwierig ist, die notwendigen Reformen umzusetzen, und das schafft noch mehr Druck auf die EZB, die ungelösten Probleme der Staatsschuldenkrise mit einer sehr lockeren Geldpolitik zu übertünchen“, sagte Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer gegenüber Bloomberg TV.

Leitzins bleibt bei 0 Prozent

Die Währungshüter haben den Hauptrefinanzierugssatz bei Null belassen, den Einlagensatz bei minus 0,4 Prozent und den Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,25 Prozent, wie Ökonomen in einer Bloomberg- Umfrage prognostiziert hatten.

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