
In den kommenden Jahren ist aus unserer Sicht mit einer im Durchschnitt höheren Inflation als in der vergangenen Dekade zu rechnen. Außerdem dürften die Schwankungen deutlich größer ausfallen. Das mindert den Diversifikationseffekt von Anleihen: Ab einer Kerninflationsrate von drei Prozent ist historisch fast ausschließlich eine positive Korrelation von Aktien und Staatsanleihen zu beobachten (siehe Grafiken).
Starke Diversifikation – auch in turbulenten Marktphasen
Viele Diversifikationsansätze, die in stabilen Zeiten unkorreliert erscheinen, weisen in Marktkrisen starke Tail-Korrelationen auf und bieten somit keinen Schutz. Das heißt: Die Diversifikation ist meist dann enttäuschend, wenn sie am dringendsten benötigt wird. Wirksam begegnen können Investoren dieser Herausforderung mit Optionsstrategien, die von fallenden Märkten sowie steigender Volatilität profitieren. Diese sind per Konstruktion negativ zu sinkenden Kursen korreliert.
Ein häufiger Kritikpunkt von Investoren am Einsatz von Put-Optionen im Portfolio ist die des „negativen Carrys“, der die Portfoliorendite in guten Zeiten ähnlich einer immer wieder fälligen Versicherungsprämie schmälert. Mit einem festen, auf Kalendermonate verteilten Absicherungsbudget – zum Beispiel 4 Prozent p.a. – kennt der Anleger nicht nur die Kosten seiner Absicherungsstrategie im Vorhinein, sondern kann in Zeiten einer hohen Verzinsung den negativen Carry stark limitieren. Um eine gewisse Konvexität zu wahren, sollte das Selektieren besonders günstigster Hedges – also der mit dem höchsten Absicherungsgrad bei gegebenen Optionsbudget – im Vordergrund stehen.
Berenberg Guardian als verlässlicher Diversifikator
Diesen Ansatz verfolgt der Berenberg Guardian Fonds. Er hat das Ziel, eine negative Korrelation zu fallenden Aktienmärkten aufzuweisen und gleichzeitig unkorreliert zu steigenden Aktienmärkten zu sein. So soll der Fonds über rollierende Einjahresperioden positive Renditen mit geringer Volatilität und niedrigen Drawdowns erwirtschaften – ähnlich einer Treppenfunktion.
Dabei setzt er auf drei Säulen: Carry, Hedging und Tactical Opportunities.
Die Carry-Säule: Die Carry-Säule ist ein sorgfältig konzipiertes Anleiheportfolio mit kurzer Laufzeit, hoher Bonität und keinem Währungsrisiko. Bis zu 20 Prozent dieses Bausteins wird als Liquidität in Kasse gehalten. Die Carry-Säule gewährleistet ein grundlegendes Maß an Sicherheit und Stabilität und dient gleichzeitig der Finanzierung des Absicherungsbudgets der Hedging-Säule.
Die Hedging-Säule: Wir konzentrieren uns vor allem auf die Absicherung moderater Abverkäufe mit einer historisch deutlich höheren Eintrittswahrscheinlichkeit. Um die Kosten für Absicherungen zu kontrollieren, arbeiten wir mit einem Budgetansatz. Das Budget investieren wir hauptsächlich in kurzfristige liquide Indexoptionen auf US- und europäische Aktien, die Drawdowns von bis zu zehn Prozent absichern, und wählen dabei besonders günstige Absicherungsstrategien.
Die „Tactical Opportunities“-Säule: Die Tactical Opportunities-Säule soll durch das Ausnutzen von starken Marktchancen und Verwerfungen einen Zusatzertrag liefern. Das heißt: Wir investieren in Opportunitäten, bei denen wir mit einer sehr hohen Überzeugung ein asymmetrisches Rendite-Risiko-Profil sehen – unabhängig vom Marktumfeld. Identifizieren wir keine geeigneten Opportunitäten, kann diese Säule inaktiv sein.
Der Berenberg Guardian stellt mit seiner negativen Korrelation zu fallenden Aktienmärkten eine verlässliche Portfoliodiversifizierung und wertvolle potenzielle Liquiditätsquelle in Krisenzeiten dar. Der innovative Drei-Säulen-Ansatz ermöglicht es, sowohl von makroökonomischen Verwerfungen als auch Marktineffizienzen profitieren zu können.
Wichtige Hinweise
Dies ist eine Marketingmitteilung. Investieren birgt Risiken. Die Wertentwicklung aus der Vergangenheit bietet keine Gewähr für zukünftige Erträge. Bei dieser Information handelt es sich nicht um eine Anlageempfehlung, und wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Bei Investmentfonds sollten. Sie eine Anlageentscheidung in jedem Fall auf Grundlage der Verkaufsunterlagen (Basisinformationsblatt, Darstellung der früheren Wertentwicklung, Verkaufsprospekt, aktueller Jahres- und ggf. Halbjahresbericht) treffen, denen ausführliche Hinweise zu den Chancen und Risiken des Fonds zu entnehmen sind. Bei einem Fondsinvestment werden stets Anteile an einem Investmentfonds erworben, nicht jedoch ein bestimmter Basiswert (z. B. Aktien an einem Unternehmen), der vom jeweiligen Fonds gehalten wird. Alle vorgenannten Unterlagen können unter https://www.berenberg.de/funds/berenberg-guardian/ abgerufen werden. Stand: 08.04.2024
