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Digitalisierung

Vermittler wollen mehr Hilfe bei Schadenregulierung

Die meisten Vermittler haben die Corona-Krise genutzt, um ihre Digitalkompetenz zu steigen. Das zeigt die aktuelle Ausgabe der Trends-Studienreihe von Asscompact. So gaben 46 Prozent aller befragten Makler an, dass sie die digitale Kompetenz in ihrem Vermittlerbüro als eher hoch beziehungsweise sogar sehr hoch einschätzten.

In der Vorjahresstudie waren es mit 40 Prozent noch deutlich weniger. Gleichzeitig sinkt auch der Anteil derjenigen, die in ihrem Betrieb kaum Digitalkompetenz erkennen – von knapp 13 Prozent auf gut 10 Prozent.

Fast drei Viertel aller Studienteilnehmer gaben zudem an, dass sich ihr Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten digital weiterentwickelt hat. Ob diese Weiterentwicklung jedoch ausreicht, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Darüber besteht unter den unabhängigen Vermittlern keine Einigkeit. Nur etwas mehr als jeder Zweite geht davon aus.

Nachholbedarf sehen die Makler in den Bereichen Kundenbindung, Sichtbarkeit des Betriebs, Schadenregulierung und Kundenakquise. Dort wünschen sie sich mehr Unterstützung seitens der Versicherer und der Maklerpools.

Denn 58 Prozent der Befragten bescheinigen Versicherungsunternehmen zwar, sich im vergangenen Jahr digital weiterentwickelt zu haben. Bei den Pools sehen das sogar knapp 80 Prozent. Auch die digitale Kommunikation hat sich dadurch nach Ansicht der meisten Studienteilnehmer wesentlich verbessert. Doch gerade in Sachen Schadenregulierung müssten die Anbieter technisch aufrüsten, um die Makler nicht auszubremsen, so das Fazit der Studienautoren.

Über die Studie:

Im Rahmen der Studie „Asscompact Trends II/2021“ wurden 543 Vermittler aus der Finanz- und Versicherungsbranche befragt. Sie können die Studie hier kostenpflichtig bestellen.

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