Vermögensmanager: Feri Wealth Management und Credit Suisse on top

Feri Wealth Management, die Rothschild Vermögensverwaltung und Credit Suisse Deutschland heißen die diesjährigen Sieger bei der Prämierung der „besten Vermögensmanager 2008“. Die Unternehmen wurden anlässlich des 5. Berliner Private Banking Gipfel am Montag in Berlin ausgezeichnet.

Die „besten Vermögensmanager“ werden einmal im Jahr vom Verlag Fuchsbriefe in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätssicherung und Prüfung von Finanzdienstleistungen (IQF) und dem Rankinginstitut firstfive AG ermittelt. 111 Häuser, sowohl Banken als auch bankunabhängige Vermögensverwalter, wurden in diesem Jahr verdeckt getestet. Lediglich 19 davon bescheinigten die Tester, die „gesamte Bandbreite des Vermögensmanagements“ wirklich zu beherrschen. Dem diesjährigen Test lag ein authentischer Fall eines vermögenden Unternehmers zugrunde, der seine Familie optimal absichern wollte.

Feri „bester Vermögensmanager 2008“
Laut der Untersuchungsdokumentation überzeugte der diesjährige Sieger Feri „mit einer durchdachten Gesprächsführung, ideenreichen Anlagevorschlägen sowie einem glänzenden Auftritt in der Endauswahlrunde. Darüber hinaus zeigte das Unternehmen hohe Kompetenz im Stiftungsmanagement.“ Im Vorjahr hatte der bankunabhängige Vermögensverwalter den vierten Platz erzielt. Die drei Spitzenreiter Feri Wealth Management, Rothschild Vermögensverwaltung  und Credit Suisse Deutschland liegen im Ergebnis dicht beieinander. Auf den folgenden Plätzen dahinter folgen die LGT Bank Liechtenstein, die Bank Gutmann, Reuschel & Co., sowie die Raiffeisenbank Kleinwalsertal.

Credit Suisse führt Langzeitwertung an
In einer weiteren Kategorie, der „Ewigen Bestenliste“ werden die langfristig besten Vermögensmanager im deutschsprachigen Raum ermittelt. Basis dafür bilden die drei jüngsten Tests, die innerhalb der vergangenen fünf Jahre durchgeführt wurden. Dieses Ranking führt die Credit Suisse Deutschland an, gefolgt von avesco Financial Services und  Feri Wealth Management.
Jörg Richter, Geschäftsführer des IQF kommentiert: „Hohe Punktzahlen über mehrere Jahre hinweg erreichen Vermögensmanager nur dann, wenn ihr gesamter Beraterstab Spitzenleistungen erbringt.“ Einer der Verlierer des diesjährigen Tests ist die Berenberg Bank, die auf Rang vier der Bestenliste steht. Als Vorjahressieger hatte sie im vergangenen Jahr die Langzeitwertung noch angeführt. Beim diesjährigen Test (Platz 37) fiel sie jedoch deutlich zurück.

Dresdner Bank bester Portfoliomanager
In der Kategorie „Top-Portfoliomanagement“ wurden reale Depots mit drei unterschiedlichen Risikoausprägungen über einen Zeitraum von 60 Monaten verglichen. Als bestplatzierte Top-Portfoliomanager wurden die Dresdner Bank, vor Flossbach & von Storch und die Hamburger Sparkasse Private Banking ausgezeichnet. Die Performance- und Risiko-Messung führte das Rankinginstitut firstfive AG durch.

Zur Methodik: Die Experten führten verdeckte Tests bei mehr als 100 Banken und bankunabhängigen Vermögensmanagern durch. Sie bewerteten die getesteten Unternehmen in den Kategorien Vertrauensbasis (20 Prozent), Beratungsgespräch (40 Prozent) und Anlagevorschlag (40 Prozent). Beim Testkriterium „Vertrauensbasis“ wurde beurteilt, inwieweit die Vermögensmanager transparent über das eigene Unternehmen Auskunft erteilten. Diese Erhebung wurde offiziell durchgeführt. Beim „Beratungsgespräch“ und „Anlagevorschlag“ kamen anonyme Tester zum Einsatz. Diese präsentierten vor Ort eine komplexe Vermögenssituation. Die getesteten Institute sollten hierzu kompetente Lösungsvorschläge ausarbeiten. Die 15 besten Adressen wurden zu einer zusätzlichen Endauswahlrunde („Beauty Contest“) gebeten.

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