Das könnte dafür sorgen, dass die Nachfrage nicht zu stark wegbricht. Hinzu kommt, dass in den vergangenen Wochen von einer sehr starken Nachfrage nach physischem Gold berichtet wird, welche hauptsächlich von Privaten ausgeht. Die Investmentnachfrage (ETFs) steigt ebenfalls deutlich an.

Auf die kurze Sicht sollte Gold in seiner Funktion als "sicherer Hafen" profitieren. Mittel- bis langfristig sprechen die niedrigen Nominalzinsen für eine steigende Nachfrage nach dem glänzenden Rohstoff. Mit anderen Worten: Über alle Zeitebenen hinweg gibt es überzeugende Argumente für Goldinvestments. Eine Übergewichtung bis zehn Prozent des Vermögens ist in der aktuellen Situation berechtigt. Dies sollte bei der Portfoliostruktur berücksichtig werden.

Die größten Kopfschmerzen bereiten die Fragen der Regulierung. Hier gilt es, genau zu beobachten, inwieweit Gold von möglichen Investmentvorschriften oder steuerlichen Aspekten betroffen ist.