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Vermögensverwalter antworten Was müsste man tun, um den Euro zu erhalten – und muss man überhaupt?

Gerhard Rosenbauer, Avana Invest

Gerhard Rosenbauer, Avana Invest | © Avana Invest

Gerhard Rosenbauer ist Mitglied der Geschäftsführung beim Münchner Vermögensverwalter Avana Invest. © Avana Invest

Wo waren Sie damals beruflich, als der Euro startete?
In verantwortlicher Position im Asset Management.

Der dunkelste Moment in 20 Jahren Euro?
Es gibt viele solcher Momente. Die Staatengemeinschaft ist nicht wirklich zusammengewachsen. Jeder Staat ist nur auf den eigenen Vorteil aus; deshalb kam es auch zum Brexit. Jeder der Mitgliedstaaten hat sich zu den Kriterien der Verschuldung (3 Prozent; 60 Prozent) bekannt. Eingehalten werden sie nicht!

Was müsste man tun, um den Euro zu erhalten?
Schaffung einer einheitlichen Währungs-, Wirtschafts-, Verteidigungs-, Steuer- und Haushaltspolitik mit entsprechenden Budgetzuweisungen.

Wer ist in 20 Jahren neu dabei, und wer ist raus?
Hoffentlich sind alle Staaten Europas dabei, da die wirtschaftlichen und geopolitischen Zwänge so groß sind beziehungsweise werden.

Über den Euro bin froh, wenn ...
… ich in Europa in einer Währung Geldtransaktionen vornehmen kann.

Den Euro verfluche ich, wenn ...
 … die Bürger und deren Wohlergehen nicht mehr im Zentrum der politischen Auseinandersetzung stehen und die „selbstreinigenden Kräfte“ außer Kraft gesetzt werden. Die Politik bedient sich „rotzfrech“ am Bürger.

Rechnen Sie noch in Mark um?
Manchmal ja; es lässt sich vieles einfach besser begreifen.

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