Vermögensverwalter des Jahres: "Unsere Methoden sind eher banal"

Andreas Leckelt hat gut lachen:<br>Er ist Vermögensverwalter 2010.

Andreas Leckelt hat gut lachen:
Er ist Vermögensverwalter 2010.

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DAS INVESTMENT.com: Sie haben nun schon zwei goldene Bullen. Wir machen einen Deal. Sie geben uns einen für unsere neue kuschelige Loungeecke und ich verspreche Ihnen, dass die Hertha nicht absteigt.

Andreas Leckelt: Geht nicht, die schmücken schon unser Besprechungszimmer. Außerdem schafft die Hertha das. Es mangelt nur etwas an Euphorie. Das müssen die Berliner noch lernen.

DAS INVESTMENT.com: Wir können das hier. St. Pauli wird aufsteigen. Aber Glückwunsch, nun sind Sie „Vermögensverwalter 2010“. Sind Sie auch im laufenden Jahre wieder dabei?
Leckelt: Natürlich.

DAS INVESTMENT.com: Sie können nur verlieren.

Leckelt: Ich weiß. Aber es ist nur ein Spiel. Obwohl es dieses Jahr deutlich schwieriger werden dürfte als im vergangenen Jahr.

DAS INVESTMENT.com: Elf Fonds bilden, einer Fußballmannschaft gleich, das Portfolio, und Sie durften nur drei Fonds in einem Jahr auswechseln. Sie müssen ja als Bulle ins Börsenjahr 2009 gestartet sein?

Leckelt: In der Tat. Wir haben Fonds gewählt, die Themen besetzten, die im Chaosjahr 2008 ganz besonders stark gelitten haben. Dazu zählten Schwellenländer- und Rohstofffonds. Für die Defensive haben wir Fonds mit Unternehmensanleihen gewählt. Das war rückblickend eine sehr gute Aufstellung.