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Vermögensverwalter erklärt „Notenbanken: Impotent in Sachen Inflation?“

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Die USA als Wegweiser

Die Vereinigten Staaten könnten in dieser Hinsicht wegweisend sein. Die neue Regierung spricht offen von Strafzöllen und lässt durchblicken, dass sie an einem starken US-Dollar nicht interessiert ist. 2016 wiesen die USA ein Budgetdefizit von bereits weit über fünf Prozent aus. Sollte die Trump-Administration ihre Pläne verwirklichen, würde uns ein Defizit von acht Prozent im laufenden Jahr nicht überraschen.

Eine solche Explosion des US-Budgetdefizits beschwört das Schreckgespenst einer hohen Inflation herauf. Selbst bei einem starken Konjunkturaufschwung würde sich die Staatsverschuldung dann deutlich erhöhen. Die Geschichte liefert genug Beispiele, dass staatliche Verschwendung zu Inflation führt.

Gezeitenwende wird unterschätzt

Aus unserer Sicht mehren sich die Anzeichen einer Gezeitenwende im Auf und Ab von Inflation und Deflation. Nicht Deflation, sondern Inflation wird das Thema der Geldpolitik zumindest in den kommenden Quartalen sein. Da die Zentralbanken dieser Entwicklung kaum oder nur halbherzig entgegentreten werden, spricht vieles dafür, dass die Folgen heftiger ausfallen, als die meisten Anleger derzeit glauben. Wer hier nicht umdenkt, dürfte teuer dafür bezahlen!

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