Gottfried Urban (Gastautor)Lesedauer: 1 Minute

Vermögensverwalter Gottfried Urban über Tagesgeld Für Sparer fallen die goldenen 20er aus

Frauen am Steuer: In den 1920er Jahren blüte die Wirtschaft in Industrienationen.
Frauen am Steuer: In den 1920er Jahren blüte die Wirtschaft in Industrienationen. | Foto: Getty Images

Für Sparer lohnen sich Tagesgeldkonten auch in den kommenden zehn Jahren nicht. Die Europäische Zentralbank prognostiziert für das Jahr 2020 ein neues Zinstief. Bis 2028 bleiben die Zinsen voraussichtlich unter einem Prozent.

Die Deutschen legen ihr Geld dennoch gerne als Bankguthaben an. Daneben sind Immobilien als Investition gefragt. Obwohl die Preise wegen der niedrigen Zinsen steigen, glaubt die Mehrheit der Bundesbürger an die Zukunft der Anlageklasse.

Gottfried Urban, Bayerische Vermögen
Foto: Bayerische Vermögen

Die Preise von Immobilien hängen in Deutschland nicht nur von den Zinsen ab. Auch die Lage und die lokale Wirtschaftsleistung spielt eine Rolle. Laut einer Studie des Ifo-Institutes stagniert die Konjunktur in Deutschland ab dem Jahr 2025. Bis 2035 sinkt das jährliche Wirtschaftswachstum bundesweit auf 0,7 Prozent. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt, es mangelt an Arbeitskräften.

Das sind schlechte Nachrichten für Sparer und Immobilienanleger. Denn letztlich beeinflusst auch die Konjunktur die Zinsen. Eine Alternative zu Immobilien und Sparkonten sind trotz hoher Bewertungen Aktien. Besonders aussichtsreich sind Wertpapiere global tätiger Unternehmen, die Nutzen aus dem demographischen Wandel ziehen.

Gottfried Urban ist Vorstand der Bayerische Vermögen AG in München.

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