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Passantin auf dem Börsenplatz in Hongkong: Die Corona-Pandemie hat für Kursverluste gesorgt | © Imago Images Foto: Imago Images

Vermögensverwalter Marco Herrmann

Aktien haben Erholungspotenzial

Selbst alte Börsenveteranen betreten derzeit Neuland: In den Krisen der vergangenen Jahrzehnte ging es mit den Aktienkursen nicht mit einem solchen Tempo bergab wie im Corona-Crash. In der ersten Phase machten die Anleger alles zu Geld, was zu halbwegs akzeptablen Kursen liquidierbar war. Selbst der Goldpreis gab anfangs nach - wie schon während der weltweiten Finanzkrise 2008/2009.

Dieser Herdentrieb hat den fundamental getriebenen Abwärtstrend verstärkt, der dann wieder Zwangsliquidationen herbeigeführt hat. Auch für Unternehmen hieß das Gebot der Stunde: Beschaffung von Liquidität, um auch ohne Einnahmen die Corona-Krise überleben zu können.

Die erste Phase des Sell-offs dürfte abgeschlossen sein. Mittlerweile ist bei den Investoren wieder ein selektiveres Vorgehen zu beobachten. Unternehmen mit starken Bilanzen - auch auf der Kundenseite - konnten sich wieder gut erholen. Alles rund um Tourismus und Fliegen blieb dagegen am Boden.

Selbst einige große Konzerne werden das Corona-Virus nicht überleben. Eine Rückkehr zur Normalität wird sich in die Länge ziehen und damit werden auch die Kosten steigen für Staat, Unternehmen und jeden einzelnen von uns.

Gigantische Staatshilfen

Die schnelle Reaktion vieler Regierungen mit sehr umfangreichen Staatshilfen, den Unternehmen unter die Arme zu greifen, ist lobenswert, auch wenn die Details noch Anpassungen bedürfen. Das Rettungsprogramm ist riesig. Der in Deutschland genehmigte Nachtragshaushalt in Höhe von 156 Milliarden Euro entspricht rund fünf Prozent des jährlichen Bruttoinlandsprodukts.

Hinzu kommen weitere Hilfen auf der Ebene der Bundesländer. Neu ist auch ein Wirtschaftsstabilisierungsfonds von 400 Milliarden Euro und weitere 200 Milliarden Euro für Beteiligungen und Kredite an Unternehmen.

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